Fördervereinsvorsitzender will Klötze mit dem Tiergehege als Tourismuszentrum etablieren

Vision: Alpaka-Wanderungen

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Damit der Teich im Klötzer Tiergehege bald entschlammt werden kann, sind weitere Vorarbeiten nötig. Dazu gibt es einen weiteren Arbeitseinsatz des Fördervereins. Dessen Vorsitzender Lothar Schulze hat viele Visionen für die Zukunft der Einrichtung.

Klötze. „Es muss uns einfach gelingen“, so der Ansatz von Lothar Schulze, Vorsitzender des Klötzer Fördervereins Tiergehege und Streichelzoo.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung, zu der der Verein am Montag, 5. März, um 19 Uhr in die Gaststätte Hellas (ehemaliges Kurhaus) in Klötze einlädt, hat der Vorsitzende seine Visionen des künftigen Tiergeheges in Klötze aufgeschrieben.

„Im Zusammenwirken mit der Inhaberfamilie der benachbarten Gaststätte, der Stadt Klötze als Mitglied im Förderverein, den Betrieben und Einrichtungen in unserer Einheitsgemeinde muss es einfach gelingen, an diesem wunderbaren Standort mit Gastronomie, Tiereinrichtung, Caravanplatz, Freibad und mitten in Wald und Flur gelegen ein Alleinstellungsmerkmal für Klötze dauerhaft als Anziehungspunkt mitten in Deutschland zu gestalten“, so der Wunsch von Lothar Schulze. Das Tiergehege soll dazu beitragen, Klötze touristisch weiterzuentwickeln.

Ein großes Ziel hat sich der Förderverein gesetzt. Das bereits beschlossene Konzept, das nach und nach umgesetzt werden soll, und die von der Stadt zugesicherte Unterstützung – in diesem und dem nächsten Jahr stehen 100.000 Euro im Haushalt bereit, außerdem soll für 2019 eine Leaderförderung beantragt werden – veranlassen den Fördervereinsvorsitzenden zum Träumen. Seine Vision ist es, Klötze als Tourismus- und Gesundheitszentrum der mittleren Altmark zu etablieren. Das Tiergehege ist dabei als kultureller Mittelpunkt, als Treffpunkt von Generationen Bestandteil seiner Träume. Klötze sei ein „Zukunftsstandort junger Familien, ein Abenteuerspielplatz für Jung und Alt, ein Zentrum für Rehabilitation nach Kneipp“, umschreibt Lothar Schulze seine Visionen. Er hofft, durch den Förderverein das Aufeinanderzugehen der Generationen zu erreichen, die Zusammenarbeit aller Schichten der Bevölkerung, um das Ziel, ein attraktives Tiergehege zu schaffen, umzusetzen. Wer im Förderverein mithilft, der leistet bei schöpferischer Arbeit in der Freizeit seinen Beitrag zur Gestaltung und Werterhaltung. Nicht nur für die Senioren soll es künftig nach den Vorstellungen von Lothar Schulze, erholsame Begegnungen geben. Seine Ideen reichen noch weiter: Das Streicheln von Jungtieren und der direkte Kontakt zu Waldtieren soll durch die Umgestaltung des Tiergeheges möglich werden. Ein Schwerpunkt wird vom Verein auf den Erhalt vom Aussterben bedrohter Haustierrassen gesetzt. „Die Natur wieder mit allen Facetten direkt erleben“, das ist eine weitere Vision des Vereinsvorsitzenden, die mit dem Tiergehege künftig erreicht werden soll. Eventuell könnte auch Pony- oder Eselreiten angeboten werden. Lothar Schulze träumt auch davon, die Besucher auf Alpakas reiten zu lassen oder Wanderungen, bei denen die Tiere an der Leine geführt werden, anzubieten.

Aber das sind noch Zukunftsvisionen. Bevor diese Realität werden können, steht noch viel Arbeit für den Förderverein an. Der Vorstand hat kurzfristig entschieden, noch vor der Mitgliederversammlung am 5. März einen weiteren Arbeitseinsatz zu organisieren. Die Arbeiten am Teich sollen fortgesetzt werden, informiert Lothar Schulze im AZ-Gespräch. „Wir wollen Strauchwerk beräumen“, kündigt er an. Festes Schuhwerk sollte angezogen werden, bittet er, da auf nassem Boden gearbeitet werden soll. Das Ganze dient zur Vorbereitung der geplanten Entschlammung des Teiches.

Der Arbeitseinsatz ist für den kommenden Mittwoch, 28. Februar, um 9 Uhr geplant. Interessierte, die sich dem Tiergehege verbunden fühlen, dürfen sich dem Vorstand gerne dabei anschließen.

Von Monika Schmidt

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