Vier junge Männer beginnen im Klötzer Revier ihre Ausbildung 

Mehr Bewerber als Plätze

Stephan Miehe (2.v.l.) und Helmut Jachalke (hinten rechts) freuen sich über die vier neuen Auszubildenden Marvin Giezek (v.l.), Phinix Kuhle, Nikolas Müller und Lars Bennat.
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Stephan Miehe (2.v.l.) und Helmut Jachalke (hinten rechts) freuen sich über die vier neuen Auszubildenden Marvin Giezek (v.l.), Phinix Kuhle, Nikolas Müller und Lars Bennat.
  • VonLina Wüstenberg
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Vier junge Männer starteten am 1. August ihre Ausbildung zum Forstwirt im Klötzer Revier. Bewerber gab es auch dieses Jahr viele, aber am Ende haben sich Marvin Giezek, Phinix Kuhle, Nikolas Müller und Lars Bennat durchgesetzt.

Klötze – Vier junge Männer machen seit Anfang August ihre Ausbildung zum Forstwirt im Klötzer Revier. Es sind Marvin Giezek aus Herford in Nordrhein-Westfalen, Phinix Kuhle aus Stendal, Nikolas Müller aus Helmstedt und Lars Bennat aus Wolfsburg.

Marvin Giezek hatte sich bei mehreren Stellen beworben und in Klötze hat es für ihn geklappt. „Am Beruf des Forstwirts gefällt mir, dass man immer in der Natur ist und körperlich arbeitet. Außerdem sieht man immer etwas“, erzählt Marvin Giezek.

In diesem Jahr kommt keiner der Auszubildenden aus dem Altmarkkreis, das liegt laut dem Leiter des Betreuungsforstamtes Westliche Altmark Helmut Jachalke an den Auswahlgesprächen. „Wir hatten eine Menge Bewerbungen auch aus dem Altmarkkreis, doch hat das Auswahlgespräch am Ende den entscheidenden Faktor gegeben“, erklärt Jachalke. Das Interesse für diese Ausbildung ist sehr groß, deswegen kommen die Bewerber aus ganz Deutschland.

Die Auszubildenden brauchen mindestens einen Abschluss an der Sekundarschule und „sollten körperlich fit sein, Interesse am Forst und auch Freude an der Arbeit haben“, betont Jachalke.

Während die vier Auszubildenden die praktischen Inhalte in Zartau, unter anderem vom Ausbilder Stephan Miehe, erhalten, wird die Theorie an der Schule in Burg und im Bildungszentrum im Möckeraner Ortsteil Magdeburgerforth stattfinden.

In Sachsen-Anhalt gibt es noch drei weitere Betreuungsforstämter, die die Ausbildung anbieten. Diese befinden sich in Querfurt, Sangerhausen und Dessau.

In den nächsten drei Jahren beschäftigen sich die vier mit den Themen Walderneuerung, Waldpflege sowie dem Waldschutz. Auch werden der Naturschutz und der Jagdbetrieb in der Ausbildung thematisiert.

Die beruflichen Chancen für die zukünftigen Forstwirte stehen sehr gut. „In den vergangenen Jahren gab es kaum einen Auszubildenden, der nach seiner Ausbildung keinen Arbeitsvertrag erhalten hat“, berichtet Helmut Jachalke aus Erfahrung-.

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