Durch Veränderung des Gefälles erste Abhilfe am Neuferchauer Saal-Ensemble geschaffen

Zu viel Wasser läuft zusammen

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Der Regenwasserkanal, in dem die Entwässerung für den Saal, den Zweckbau, die Garage und das Feuerwehrgerätehaus zusammenlaufen ist nicht groß genug, sodass bei Starkregen in dem Bereich „Land unter“ gemeldet wird.

Neuferchau. Dass rund um den Neuferchauer Saal das Wasser bei Starkregen nicht abläuft, darauf machte Hans-Jürgen Kleinecke bei der jüngsten Sitzung des Neuferchauer Ortschaftsrates aufmerksam.

Vor allem vor der Garage, in der der W 50 geparkt wird, stand das Wasser neulich ziemlich hoch, berichtete er in dem Gremium. Das Problem ist in Neuferchau seit Langem bekannt.

Auch Bürgermeister Uwe Bartels, der seit seinem Amtsantritt auch als Ortsbürgermeister in dem Dorf fungiert, hat sich schon mehrfach damit beschäftigt. Der Regenwasserkanal rund um den Bereich Saal, Feuerwehrhaus und Gemeindebüro ist nicht groß genug, um alles Regenwasser aufzunehmen, haben seine Nachforschungen ergeben. Allerdings ist das Leitungssystem in dem Bereich etwas kompliziert, wusste Bartels. Ein wenig Abhilfe wurde bereits geschaffen, informierte er bei der Zusammenkunft des Ortschaftsrates weiter. Da es auch am Eingang zum Feuerwehrgerätehaus immer wieder Feuchtigkeitsschäden gab, wurde von einer Dachdeckerfirma das Gefälle der Dachrinnen etwas verändert, sodass sich das Wasser nicht mehr an der kleinsten Dachfläche sammelt, sondern seit einiger Zeit in einer anderen Richtung abläuft.

Die Schäden am Gebäude wurden in Eigenleistung von Hannes Philipp beseitigt, bedankte sich Uwe Bartels. Die Stadt hatte dem Maler das Material bezahlt, seine Arbeitsleistung spendierte der Einwohner seinem Ort.

Wie Hans-Jürgen Kleinecke berichtete, lassen sich im Kellerbereich des Saals bereits deutliche Verbesserungen spüren. „Die Räume unter der Küche sind jetzt trocken.“ Auch dort hatten die Neuferchauer über Jahre mit Feuchtigkeitsproblemen zu kämpfen gehabt.

Von Monika Schmidt

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