Wechselnde Beschilderung an der Klötzer Burgstraße irritiert nicht nur den Ortschaftsrat

Verwirrung um Tempo 30

+
Das 50-Schild unmittelbar vor dem Abzweig nach Immekath macht für die Klötzer Ortschaftsräte keinen Sinn.

Klötze. „Die Schilder kommen da ja nicht ohne Grund hin“, vermutete Ulf Dittfach. Der Ordnungsamtsleiter aus dem Klötzer Rathaus wollte sich mit dem Anliegen des Klötzer Ortschaftsrates lieber erst einmal näher vertraut machen, bevor er seine Zustimmung gab.

30, 50, 30 – die nur kurz geltenden Abschnitte an der Burgstraße irritieren den Ortschaftsrat.

Bernd Unruh hatte in der jüngsten Ortschaftsratssitzung eine Diskussion initiiert, indem er nachfragte, ob nicht die 30-er Zone an der Klötzer Burgstraße aufgehoben werden könnte. „Ich habe noch keinen gesehen, der sich an die Schilder hält“, erklärte Bernd Unruh. Hartmut Lemme erwiderte, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vor der Einfahrt in den Kreisverkehr sehr wohl Sinn mache. Es sei nicht gut, wenn die Verkehrsteilnehmer mit Tempo 50 in den doch recht kleinen Kreisel fahren. Außerdem erleichtere die Geschwindigkeitsreduzierung den Fußgängern das Überqueren der Straße in dem Bereich.

Das unterstrich auch Ilka Speckhahn: „Stadteinwärts ist die Geschwindigkeitsbegrenzung berechtigt, aber stadtauswärts ist das 30-Schild etwas eigenartig“, sagte sie. Zumal die Geschwindigkeitsbegrenzung stadtauswärts unmittelbar vor der Einmündung der Kirchstraße aufgehoben werden und dort ein 50-Schild direkt vor der Kreuzung steht. „Das erschließt sich mir nicht“, gab die Ortschaftsrätin zu und fand in der Argumentation einige Befürworter. [...]

Von Monika Schmidt

Der komplette Artikel steht heute in der gedruckten sowie auch in der digitalen Ausgabe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare