Verfahren mit abgefrästen Spurrinnen hat sich auf der Landesstraße bewährt

Versuch in Neuferchau glückt

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Lange, mit Wasser gefüllte Spurrinnen ziehen sich von Neuferchau bis nach Kunrau und Jahrstedt.

Neuferchau – Ein „Testverfahren“, um mit wenig finanziellem Aufwand einen verbesserten Fahrkomfort zu erreichen, wendete der Landesstraßenbaubetrieb im Sommer 2019 in Neuferchau an.

Dort wurden im Abschnitt zwischen Kusey und Neuferchau die tiefen Spurrinnen, die besonders bei Regen den Verkehr behinderten, abgefräst, übrig gebliebene Löcher verfüllt und ein neuer Straßenbelag aufgetragen. Manfred Krüger, Leiter der Landesbehörde, hatte im Sommer erklärt, dass das Verfahren, falls es sich bewährt, auch in anderen Abschnitten von Landesstraßen angewendet werden soll.

Eine Fahrbahn ohne Wasserpfützen: Die neue Variante der Sanierung der Landesstraße hat sich zwischen Neuferchau und Kusey bewährt.

Nach den umfangreichen Regenfällen in diesem Herbst und Winter lässt sich feststellen, dass sich das Verfahren ganz ausgezeichnet bewährt hat. Während auf dem erneuerten Abschnitt auch bei kräftigen Regengüssen eine spurrinnen-freie Fahrt für die Verkehrsteilnehmer möglich ist, müssen die Autofahrer im weiteren Verlauf der L 23 sowohl auf der Neuferchauer Ortsdurchfahrt als auch auf der freien Strecke in Richtung Kunrau und weiter bis Jahrstedt aufpassen, dass sie mit den Rädern nicht in den Spurrinnen landen und es bei zu hoher Geschwindigkeit zu Aquaplaning kommt. Die Pfützen ziehen sich bei andauernden Regenfällen fast durchgängig über mehrere Kilometer zwischen den Orten.

Für den relativ kurzen Abschnitt zwischen Kusey und Neuferchau investierte das Landesstraßenbauamt im vergangenen Jahr etwa 60 000 Euro in die Beseitigung der Spurrinnen. Der Abschnitt bis Kunrau ist zwischen den beiden Ortschildern etwa dreimal so lang.

VON MONIKA SCHMIDT

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