Wolfgang Mosel: Zustand der Buswartehallen soll Thema im Klötzer Stadtrat werden

„Vandalismus trübt das Bild“

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Dass am Fuß der Buswartehalle kleine Bäume zwischen den Fugen wachsen, findet der Kuseyer Wolfgang Mosel nicht schön. Nicht nur der Vandalismus sei ein Problem, auch die Pflege der Haltestellen.

Klötze. Nachdem das Klötzer Ortschaftsratsmitglied Bernd Unruh kürzlich in der AZ auf Schmierereien und unerlaubte Aufkleber am Busbahnhof aufmerksam gemacht hatte, hat auch Stadtratsmitglied Wolfgang Mosel (Linke) sich die Bushäuschen und die Umgebung des Busbahnhofes einmal genauer angesehen.

Und auch der Kuseyer ist nicht zufrieden mit dem Zustand.

„Sachbeschädigungen und Vandalismus trüben das Bild“, erklärt er. „Die Wartehäuschen werden verunstaltet“, ist ihm aufgefallen, ob nun mit Aufklebern, Stiften oder durch das Reinritzen in die Glasscheiben. Und Wolfgang Mosel hat ganz genau hingeguckt: Gummidichtungen sind entfernt worden und wurden auch noch nicht wieder ersetzt.

Nicht nur am Busbahnhof, auch an den Wartehäuschen an der Straße der Jugend, fehlen die schützenden Glasscheiben. So hat ein Unterstellen vor Regen in dem Wartehäuschen keinen Zweck.

Die Scheiben der Wartehäuschen fehlen, sind beschmiert oder mit spitzen Stiften eingeritzt worden.

Wolfgang Mosel erinnert daran, dass der Busbahnhof erst 2015 großflächig umgebaut und komplett neu gestaltet wurde. „Nach drei Jahren müssen wir feststellen, dass das Bild getrübt ist.“ Was den Kuseyer außerdem wundert: „Während wir über die Dürre und Hitze klagen, können sich die Pflanzen ungehindert dort ausbreiten, wo sie eigentlich nichts zu suchen haben.“ Dass direkt an der Umrandung der Wartehäuschen kleine Bäume ihren Weg zwischen den Fugen empor finden, ärgert den Kuseyer. So macht der Busbahnhof insgesamt einen eher ungepflegten Eindruck, vor allem auf die Besucher.

Wolfgang Mosel will das so nicht hinnehmen. Er kündigt an, das Thema Busbahnhof und Pflege der Haltestellen im Klötzer Stadtrat noch einmal thematisieren zu wollen. „Damit müssen wir uns beschäftigen“, betont das Stadtratsmitglied aus Kusey.

Von Monika Schmidt

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