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Für Radfahrer ungeeignet

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Von: Lea Weisbach

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ein Gehweg mit unterschiedlicher Pflasterung
Das unterschiedliche Pflaster auf dem Geh- und Radweg an der Oebisfelder Straße in Klötze ärgert Radfahrer. © Monika Schmidt

Auch wenn es nur ein Gehweg ist, den Radfahrer mitnutzen dürfen: Das unterschiedliche Pflaster an der Oebisfelder Straße in Klötze bringt die Pedalritter in Gefahr.

Klötze – Es ist ein seit Jahren immer wieder angesprochenes Problem im Klötzer Ortschaftsrat. Auch bei der jüngsten Sitzung kam es wieder zur Sprache. Dieses Mal griff Ilka Speckhahn das Thema auf: Sie verwies innerhalb der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Klötze auf den schlechten Zustand des kombinierten Fuß- und Radweges an der Oebisfelder Straße. Vor allem, wer mit dem Fahrrad aus Klötze-Süd in die Innenstadt gelangen will, muss auf dem Weg aufpassen. Denn es gibt viele verschiedene Arten von Pflaster, die alle nicht für einen Radweg geeignet sind. Von den DDR-Rechtecksteinen als Gehwegbereich über moderneres Rechteckpflaster bis zu Basaltsteinen in den Einfahrten ist alles dabei. Besonders die Basaltsteine sind bei Regen glatt und rutschig. Außerdem wurden im Laufe der Jahre die Fugen zwischen den einzelnen Pflastersteinen immer breiter. Radfahrer haben die Sorge, dass sie mit den Rädern in den Spalten stecken bleiben können. Alles in allem ist der Weg zwischen der Einmündung nach Süd bis zur Kirchstraße für Radfahrer absolut nicht geeignet. Das sprach auch Ilka Speckhahn im Ortschaftsrat an: Sie bat darum, dass der Abschnitt erneut besichtigt werde. Denn die unterschiedlichen Pflasterungen – die Ausfahrten der Grundstücke verfügen teilweise über Kopfsteinpflaster – erschweren das Radfahren, erklärte die Klötzer Ortschaftsrätin. Und sie verwies darauf, dass der Bodenbelag im Winter bei Glätte gefährlich sei. Stadt-Bürgermeister Uwe Bartels, der als Gast bei der Ortschaftsratssitzung dabei war, bestätigte, dass die unterschiedlichen Belage des Weges sehr auffällig sind. Eine Lösung konnte er an dem Abend aber auch nicht nennen. Allerdings: Es handelt sich bei der Verbindung von Süd in die Innenstadt nicht um einen klassischen Radweg. Denn eigentlich ist es ein Gehweg, der zum Befahren mit dem Fahrrad freigegeben wurde – und zwar in beide Fahrtrichtungen, damit die Radler an der vielbefahrenen Oebisfelder Straße in Richtung Ortsausgang nach Kusey nicht zwischen die Autos geraten. Den Anforderungen an einen Radweg muss eine solche Verbindung aber nicht entsprechen. Der Wunsch der Klötzer Radfahrer auf eine Erneuerung des Geh- und Radweges wird wohl schon aus finanziellen Gründen für die Stadt nicht zu erfüllen sein.

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