Eine 48-jährige Oebisfelderin wurde von zwei Männern bedrängt, ihr Geld herauszugeben

Unter Androhung von Gewalt

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nre Oebisfelde. Als sie zu Fuß auf dem Weg zum Oebisfelder Bahnhof war, um von dort mit dem Zug zur Arbeit nach Wolfsburg zu fahren, wurde gestern Morgen gegen 5 Uhr eine 48-jährige Frau von zwei jungen Männern an der Gartenstraße bedrängt, ihr Geld und das Handy herauszugeben.

Bereits an der Lessingstraße war die Frau den beiden Männern begegnet, woraufhin die Täter der Geschädigten gefolgt waren und sie schließlich unter Androhung von Gewalt zur Her-ausgabe des Geldes aufforderten. Einer der beiden Täter habe, so erklärte der Presse-sprecher des Polizeireviers Börde, Joachim Albrecht, auf AZ-Nachfrage, sich dicht vor die Frau gestellt und ihr mit dem Leben gedroht, falls sie das Geld nicht herausgeben würde.

Der Frau gelang es dennoch, den beiden Männern zu entkommen und die Polizei zu verständigen. „Die Beamten leiteten sofort Suchmaßnahmen ein“, so Joachim Albrecht.

Die Aussage der beiden Täter bei der Flucht der Geschädigten, der 48-Jährigen noch einmal bei ihrer Rückkehr nach Oebisfelde auflauern zu wollen, um ihr dann das Geld abzunehmen, veranlasste die Polizei gestern auch noch zu einer Beobachtung der Oebisfelderin. „Falls die Täter ihrer Androhung Taten folgen lassen, besteht so die Möglichkeit, sie zu verhaften“, erklärte Joachim Albrecht. Die Observation sollte bis in die gestrigen Abendstunden andauern. Für den Fall, dass die Täter sich nicht mehr bemerkbar machen, sucht die Polizei nach Zeugen der Tat. Wer hat in den Morgenstunden zwei junge männliche Personen, zu denen keine näheren Angaben gemacht werden können, an der Gartenstraße sowie an der Bahnhofstraße gesehen?, fragt die Polizei und bittet um Hinweise. Zeugen können sich an das Polizeikommissariat in Oebisfelde unter Tel. (03 90 02) 9 87 60 oder an das Polizeirevier Börde in Haldensleben unter (0 39 04) 47 80 wenden.

Erst im Herbst hatten zwei junge Männer aus Oebisfelde, 18 und 19 Jahre alt, in Wolfsburg zwei Zeitungsausträger malträtiert. Dem älteren der beiden Opfer hatten die Täter immer wieder in den Rücken getreten, der jüngeren Kollegin eine Flasche an den Kopf geschmissen. Beide Täter müssen sich nun für die Taten verantworten. Die Staatsanwaltschaft prüft eine Anklage.

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