Quarnebecker möchten den Altmarkradrundkurs auf die Heerstraße verlegen

Ungeheuer viel Bürokratie

Der Altmarkradrundkurs soll in Quarnebeck auf die historische Alte Heerstraße verlegt werden, damit er an den Sehenswürdigkeiten des Dörfchens vorbeiführt. 

Quarnebeck. Das kleine Örtchen Quarnebeck möchte nicht nur schönstes Dorf des Landes werden – die Einwohner warten schon gespannt auf die Entscheidung von „Unser Dorf hat Zukunft“ am 9. September in Burg. Die Quarnebecker setzen auch ganz auf den Tourismus.

„Wir sind genau an der Grenze zwischen dem Naturpark Drömling und dem Landschaftsschutzgebiet“, hatte Naturparkführer Patrick Lenz bei der Besichtigung der Wettbewerbskommission erklärt.

Quarnebeck liegt am Altmarkradrundkurs, der von vielen Radwanderern befahren wird. Damit sie im Ort verweilen können, haben die Quarnebecker, angeführt von ihrem Heimatverein, eine Menge Pläne. So soll am Eulenturm eine Rastmöglichkeit eingerichtet werden, idealerweise auch mit einem kleinen Kühlschrank, aus dem sich die Besucher mit Getränken versorgen können. Damit die Radler aber dort und an den anderen Attraktionen des Ortes, wie dem kleinen Bauernhof von Familie Fäsche, überhaupt vorbeikommen, müsste der Radwanderweg verlegt werden. Bislang führt er vom Quarnebecker Weg aus dem Zartau kommend in Quarnebeck über die Sandstraße und die Kurze Straße zum Ortsausgang in Richtung Trippigleben. „Wir würden den Kurs gerne so umverlegen, dass er den Zartauer Weg weiter bis zur Kreuzung Alte Heerstraße führt“, informierte Ortsbürgermeister Marco Wille. Aber das ist gar nicht so einfach, hat der Ortsbürgermeister inzwischen erfahren. Da der Altmarkrundkurs auch als europäischer Fernradweg eingetragen und in den entsprechenden Karten vermerkt ist, „ist das Umverlegen mit ungeheuer viel Bürokratie verbunden und schwierig“, so Wille. „Aber wir bleiben dran“, versicherte der Ortsbürgermeister.

Von Monika Schmidt

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