Parkplatzsituation an der Straße der Jugend durch Jobcenter noch ungewohnt / Hegefeld nutzen

Umstellung, aber kein Chaos

Der Parkplatz neben der Purnitzschule ist seit Betriebsbeginn des Jobcenters stets gut belegt. Ausweichmöglichkeiten gibt es gegenüber der Sekundarschule und nach Bauende am Hegefeld.

Klötze. Seit etwa drei Wochen hat das neue Jobcenter in Klötze seinen Betrieb aufgenommen. Und wie von vielen erwartet, hat sich die Parksituation wieder zum Problem entwickelt.

Schon beim Einzug der Purnitzschule in das Gebäude an der Straße der Jugend hatte es in der Anfangszeite Probleme gegeben, die sich inzwischen – auch wegen der Kontrollen der Polizei sowie des Einwirkens von Stadt und Kreis – aber geregelt haben. Schule, Stadt und Polizei hatten an das Verständnis der Eltern appelliert. Durch die Kunden und Mitarbeiter, die nun täglich das Jobcenter in den Containern vor der ABS-Werkstatt aufsuchen, hat sich die Parkplatzproblematik wieder verschärft. „Es ist eine Umstellung und gewöhnungsbedürftig“, informierte Bürgermeister Matthias Mann im Hautptausschuss. Es könne aber keinesfalls von „chaotischen Zuständen“ gesprochen werden.

Verschärft werde die Situation durch die Bauarbeiten an der Straße im Hegefeld und die fehlenden Parkmöglichkeiten für die Mieter. „Dafür gibt es derzeit keine Entlastung“, erläuterte Matthias Mann. Der Bürgermeister hat inzwischen aber den Kontakt zu den Wohnungsbauunternehmen aufgenommen. Sobald der Parkplatz am Hegefeld fertig gestellt ist, soll er auch den Mitarbeitern des Jobcenters zum Parken zur Verfügung stehen. Zudem ist geplant, die derzeitige Baustraße, die während der Sperrung der Einfahrt am Einkaufszentrum als Zufahrt zum Wohngebiet dient, auch nach Abschluss der Bauarbeiten zu belassen. Dort soll eine Zuwegung und über die Straße der Jugend ein Fußgängerüberweg geschaffen werden, damit die Kunden und Mitarbeiter des Jobcenters sicher vom Parkplatz in die Einrichtung gelangen können. „Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis ist die derzeitige Situation in Griff zu bekommen“, ist der Bürgermeister überzeugt. Er appellierte im Hauptausschuss an die Eltern, die Kinder und die Beschäftigten, sich der neuen Situation anzupassen.

Vor allem morgens, wenn die Kinder zur Schule gebracht werden, hatte es in den ersten Tagen einige Komplikationen gegeben, weil Eltern aus Gewohnheit direkt vor der Schultür hielten, um die Kinder aussteigen zu lassen.

Matthias Mann verweist zudem darauf, dass der Parkplatz gegenüber der Sekundarschule fast immer frei ist und deshalb von den Besuchern der Schulen und des Jobcenters mitgenutzt werden könnte. „Trotz allem bin ich froh, dass die Kreiseinrichtung ihren Sitz in Klötze hat“, betonte der Bürgermeister bei der Sitzung des Hauptausschusses.

Von Monika Schmidt

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