Neue Krippenplätze geschaffen / Einiges anders gestaltet

Umgebaute Kita in Kunrau kommt gut an

Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock hatte für die Kunrauer Kita-Kinder einen Zuschuss des Ortschaftsrates mitgebracht. Damit können sie sich für die neugestaltete Kita etwas Schönes kaufen.
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Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock hatte für die Kunrauer Kita-Kinder einen Zuschuss des Ortschaftsrates mitgebracht. Damit können sie sich für die neugestaltete Kita etwas Schönes kaufen.

Kunrau – „Wir haben schon 2017 und 2018 mit kleineren Maßnahmen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit mit der Sanierung begonnen.“ Das erklärte Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels.

Er sah sich mit der zuständigen Mitarbeiterin Andrea Schulze und Ortsbürgermeister Uwe Bock die sanierte Kindertagesstätte in Kunrau an.

In den Jahren 2019 und 2020 wurde für die Kita ein Krippenbereich neu gebaut, um die Nachfrage nach Krippenplätzen im Ort befriedigen zu können. Waren es anfangs Veränderungen im Wert bis 20 000 Euro, wurden bis zu diesem Jahr insgesamt 260 000 Euro in den Kita-Umbau investiert, informierte Uwe Bartels. Denn im Zuge der Schaffung von Krippenplätzen musste auch der Brandschutz in der Einrichtung auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die neue Hochterrasse für die Krippenkinder bietet auch Platz zum Unterstellen von Fahrzeugen.

Entstanden ist eine Kindertagesstätte, die den großen wie kleinen Kindern sehr gut gefällt. Denn der Umbau betraf nicht nur die Krippe, sondern brachte auch für den Kindergartenbereich einige Veränderungen. Etwas bedauert wird, dass der Aufzug, mit dem das Essen in die oberen Räume geschickt werden konnte, wegen der Brandschutzauflagen gesperrt werden musste. Türen wurden zugemauert oder durch Fenster ersetzt, dafür entstanden neue Durchgänge und Türen, zum Beispiel nach draußen. Dafür müssen die Kinder nun nur noch drei Treppenstufen überwinden, um auf den Hof ins Freie zu gelangen, weil der Ausgang verlegt wurde. Dafür entstand im Krippenbereich eine Hochterrasse, unter der Geräte gelagert werden können und die nach oben einen zweiten Fluchtweg für die obere Etage bildet.

Im Innern wurde ebenfalls umgestaltet, um Krippen- und Kita-Bereich zu trennen. Entstanden ist auch ein Aufenthaltsraum für die sieben Erzieher, der für Dienstberatungen und Elterngespräche genutzt werden kann. „Das hat uns bisher gefehlt“, erinnert Bettina Bartels.

Im Erdgeschoss ist ein Aufenthaltsraum neu entstanden, der für Gespräche genutzt werden kann.

Wegen der vielen baulichen Veränderungen im hinteren Bereich wurde ein Teil der Dämmung neu verputzt. Die gesamte untere Etage gehört nun den Krippenkindern. Zehn Plätze sind entstanden, insgesamt werden derzeit 44 Kinder in der Einrichtung in Kunrau betreut. „Es ist schön, dass wir bei der Umgestaltung ein Mitspracherecht hatten. Dafür sind wir dankbar und auch stolz“, stellte Bettina Bartels weiter fest. „Es ist alles so gelaufen, wie wir es haben wollten“, lobte sie die Stadt.

Ausweichquartier in der Grundschule

Die Arbeiten in der Einrichtung sind noch nicht ganz abgeschlossen, auch die Endabnahme ist noch nicht erfolgt. Dennoch durften die Kinder schon in die Einrichtung einziehen. Übergangsweise war die Kita in der Grundschule untergebracht. „Das war auch nicht verkehrt“, stellte Ortsbürgermeister Uwe Bock fest. Vor allem, weil die Bauarbeiten in der Kita so ungestört über die Bühne gehen konnten. Die Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule lief sehr gut, bedankten sich die beiden Bürgermeister auch bei den Mitarbeitern der Grundschule. „Allerdings mussten wir auch dort etwas umbauen, um zum Beispiel die Toiletten kitagerecht zu haben“, erklärte Uwe Bartels.

Uwe Bock war nicht mit leeren Händen zum Besichtigungstermin gekommen. Er überreichte dem Kita-Team einen Zuschuss des Ortschaftsrates. „Damit ihr die eine oder andere Anschaffung machen könnt“, kündigte er an. VON MONIKA SCHMIDT

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