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Übung in Klötze: Zu wenige mit Atemschutz

Die Klötzer Ortwehr rückte mit der Drehleiter an. Die Einsatzfahrzeuge wurden aber nur positioniert, es wurde nicht mit der Technik geübt.
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Die Klötzer Ortwehr rückte mit der Drehleiter an. Die Einsatzfahrzeuge wurden aber nur positioniert, es wurde nicht mit der Technik geübt.

Klötze – Kurz vor 9 Uhr heulten in der Einheitsgemeinde Klötze die Sirenen. Sie riefen die Freiwilligen Feuerwehren zur Purnitzschule in Klötze.

Bei dieser Übung wollten die Stadt und die Stadtwehrleitung die Tageseinsatzbereitschaft der Wehren überprüfen, erläuterte Denny Dörwald im AZ-Gespräch.

Der Brandschutz-Sachbearbeiter im Rathaus und stellvertretende Stadtwehrleiter fungierte bei der Übung an der Klötzer Grundschule als Einsatzleiter. Alarmiert wurden die Wehren mit Standortgröße, erläuterte er weiter.

Wenig Einsatzkräfte und vor allem zu wenig Atemschutzgeräteträger – das ist die Bilanz des Testlaufs.

Verschiedene Dinge wurden bei der Übung überprüft: „Wir wollten wissen, wie viele Kameraden kommen. Und wie viele davon Atemschutzgeräteträger sind“, erklärte Denny Dörwald. Dass es Probleme geben werde, war ihm und Stadtwehrleiter Matthias Veit schon vorher bewusst. Acht Atemschutzgeräteträger meldeten sich schließlich vor Ort einsatzbereit. „Das ist natürlich zu wenig“, betonte Denny Dörwald. Aber auch die Zahl der Einsatzkräfte blieb bei dieser Übung unter den Erwartungen zurück. Deutlich wurde, dass es für die Stadt und die Stadtwehrleitung Handlungsbedarf gibt.

Wer die Schüler der Grundschule bei der Übung vermisste: Sie hatten gestern ihre jährliche Brandschutzübung und sich bereits am Treffpunkt in der Sporthalle eingefunden.

VON MONIKA SCHMIDT

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