„Das ist eine starke Leistung“

Übung in Immekath: Ausreichend Atemschutzgeräteträger dabei

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„Damit kann man arbeiten“: Klötzes Stadtwehrleiter Matthias Veit war zufrieden, dass insgesamt 13 Atemschutzgeräteträger aus den einzelnen Wehren ausgerückt waren.

Immekath – Zwei Ziele wurden mit der Übung verfolgt, zu der die Feuerwehren aus Immekath, Dönitz, Ristedt und Klötze am Freitagabend gerufen wurden.

Zum einen sollten junge Führungskräfte ihr Können zeigen und zum anderen sollte getestet werden, wie viele Atemschutzgeräteträger zusammenkommen.

Die Klötzer Wehr rückte mit der Drehleiter an, um den Brand von oben zu bekämpfen.

Denn die Zahl derjenigen, die mit Atemschutz in erster Reihe in den Einsatz gehen, ist stark rückläufig. Vor allem tagsüber wird es eng. Bei der Übungszeit am Freitag um 17.45 Uhr bestand dagegen kein Grund zur Sorge. 13 ausgebildete Atemschutzgeräteträger waren bei der Übung dabei. „Das ist eine starke Leistung, damit kann man arbeiten“, stellte Stadtwehrleiter Matthias Veit zufrieden fest. Beim angenommenen Szenario, so erklärte er, wären mindestens acht Atemschutzgeräteträger nötig.

Immekaths Wehrleiter Uwe Randau hatte die Übung mit der Klötzer Stadtwehrleitung ausgearbeitet und vorbereitet. Angenommen wurde unsachgemäßes Arbeiten in einer Werkstatt neben dem Immekather Saal. Dabei ist ein Brand entstanden, der von den Wehren gelöscht werden musste. Zwei Verletzte galt es aus der Werkstatt zu retten, außerdem sorgte eine Gasflasche für eine weitere Gefahrenquelle.

Zwei Verletzte, Florian Wotapek und Oliver David, mussten aus der Werkstatt gerettet werden.

Die beiden Verletzten mimten Florian Wotapek und Oliver David von der Immekather Jugendwehr. Während sich die Dönitzer und Ristedter Brandschützer um eine lange Wegestrecke kümmerten, mit der das Wasser zum Brandort transportiert werden konnte, waren es zunächst die Immekather, später auch die Klötzer, die direkt mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung zu tun hatten.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Arbeit von Einsatzleitung und Gruppenführer gelegt. „Die Jungen sollen mal ran, sie müssen es ja auch lernen“, begründete Uwe Randau, warum er und sein Stellvertreter Jens Stolle sich an diesem Abend zurückhielten. Ebenso wie der Stadtwehrleiter, der die Übung auch nur aus der zweiten Reihe beobachtete. Denn auch bei den Klötzern waren junge Leute an der Reihe sich zu beweisen.

Uwe Randau und Matthias Veit waren am Ende sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Erkannt wurde von den Beobachtern, wo es noch Ausbildungsbedarf gab, das soll während der Wintermonate bei den Diensten verfestigt werden.

VON MONIKA SCHMIDT

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