Betreuung der Kinder ist in allen Bildungseinrichtungen der Stadt heute gewährleistet

Trotz Lehrerstreik: Keine Schule zu

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„Bildung ist Mehrwert“, fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Sie ruft heute zu Warnstreiks an den Schulen auf. Zwar beteiligen sich alle Klötzer Schulen an dem Streik, die Betreuung der Schüler ist trotzdem abgesichert.

Klötze. Unter dem Motto „Bildung ist Mehrwert“ ruft der Landesverband Sachsen-Anhalt der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) alle Tarifbeschäftigten an Schulen im Land zum ganztägigen Warnstreik und zur Teilnahme an der Großdemonstration in Magdeburg auf (wir berichteten).

Die GEW will damit ihre Forderungen nach sechseinhalb Prozent mehr Lohn und „einer gerechten Eingruppierung für die Lehrkräfte durch einen Tarifvertrag“ sowie besseren Arbeitsbedingungen, wie es in einem Informationsbrief an die Schüler und deren Eltern heißt, unterstreichen. „Wir kämpfen für Entgeltsteigerungen, weil die Anforderungen an unsere pädagogische Arbeit in den letzten Jahren ständig gewachsen sind und es keinen akzeptablen Ausgleich dafür und für die Preissteigerungen der vergangenen Jahre gab“, teilt der GEW-Kreisvorstand in seinem Schreibenweiter mit.

Auch an sämtlichen Schulen im Bereich der Einheitsgemeinde Klötze – an der Sekundarschule „Dr. Salvador Allende“, an der Förderschule „Zinnbergschule“ sowie an den drei Grundschulen in Klötze, Kunrau und Kusey – wird heute gestreikt. Im Gegensatz zur Ankündigung der GEW scheint die Betreuung der Kinder jedoch abgesichert zu sein. Die Gewerkschaft hatte in einem Schreiben mitgeteilt: „Es ist damit zu rechnen, dass die betroffenen Schulen geschlossen sind.“ Davon kann keine Rede sein, wie eine Umfrage der AZ in den Schulen ergab.

Von Monika Schmidt und Matthias Mittank

Mehr zum Lehrerstreik lesen sie am Dienstag in der Altmark-Zeitung.

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