Während der Schließzeit konnte der Stamm des Baumes seine Last nicht mehr tragen

Trauerweide im Klötzer Waldbad knickt einfach um

+
Einfach abgeknickt: Die Trauerweide konnte ihre Last nicht mehr tragen, der Stamm knickte um. Der Baum kippte in Richtung Schwimmbecken, richtete aber keinen Schaden an.

Klötze – Eigentlich haben alle schon darauf gewartet. Und waren dann doch überrascht, als es passiert ist. Am Montagmorgen lag die schiefe Trauerweide am Beckenrand des Klötzer Waldbades plötzlich um. Der Stamm des Baumes war abgeknickt.

Wind, Regen und die Schräge des Stamms führten wohl dazu, dass die Trauerweide in dem ab-schüssigen Beet zwischen Schützenstraße und dem tieferliegenden Beckenbereich keinen Halt mehr fand.

Die Trauerweide fiel in den Sitzbereich des Kiosks. Da das Bad geschlossen war, bestand keine Gefahr.

Schon seit einiger Zeit, besonders im vergangenen Jahr, hatte Schwimmmeister Roland Gille den Baum besonders im Blick. Denn die Weide stand zwar reichlich schräg, trotzte aber bislang allen Stürmen. Dass sie einmal umfällt, damit haben die Verantwortlichen im Bad gerechnet. Zum Glück passierte dies während der Schließzeiten. Ob nun in der Nacht oder am frühen Morgen – genau ist es nicht bekannt, wann der Stamm abknickte.

Auf jeden Fall lag der Baum schon, als die Badverantwortlichen am Montagmorgen zur Arbeit kamen. Anfang der 1980er Jahre, so erinnert sich Roland Gille, hat er die Weide selbst gepflanzt. Bei einem Sturm war eine andere Trauerweide auf dem Badgelände umgefallen. Von ihr nahm der Klötzer einen Steckling ab, den er einfach in die Erde steckte. Auf alten Fotos der Klötzer Badeanstalt ist zu sehen, wie sich aus dem Steckling nach und nach ein stattlicher Baum entwickelte, der vor allem den Kioskbesuchern an heißen Sommertagen viel Schatten spendete.

Vielleicht nimmt auch von dieser Trauerweide wieder jemand einen Steckling ab und setzt ihn auf dem Waldbadgelände in die Erde.  mm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare