„Tradition soll erhalten bleiben“

Der Klötzer Martinimarkt wurde seinem Ruf als größtes Innenstadtfest der Altmark wieder gerecht. Er war ein voller Erfolg, so das Resümee des Stadtrates. Mehrere tausend Besucher kamen in die Purnitzstadt.

Klötze - Von Monika Schmidt. Das Resümee von Bürgermeister Matthias Mann fiel positiv aus: Der Martinimarkt konnte als Erfolg gewertet werden. Für das nächste Jahr kündigte er allerdings einige Veränderungen an.

Der diesjährige Martinimarkt war ein voller Erfolg. Die Einschätzung des Klötzer Bürgermeisters wurde auch von den Stadträten geteilt. So zollte Uwe Harms bei der Stadtratssitzung der Einsicht der Bürger ein großes Lob. „Die Rettungs- und Fluchtwege werden von Jahr zu Jahr besser freigehalten“, hatte das Stadtratsmitglied festgestellt.

Der Dank von Bürgermeister Matthias Mann richtete sich vor allem an die Polizei, das Ordnungsamt und die Sicherheitskräfte, die den Markt voll im Griff hatten. „Alles ist im Rahmen geblieben“, schätzte der Bürgermeister ein.

Zweimal traf er sich mit den Schaustellern. Vor Beginn des Marktes sowie am Sonntagmorgen zu einem gemeinsamen Frühstück, um „Manöverkritik“ zu machen. Nach Angaben des Bürgermeisters waren die Schausteller mit dem Markt und vor allem den Einnahmen recht zufrieden. „Wenn der Markt so gut gelaufen ist, dann können die Schausteller ja eine Spende für die Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt machen“, hatte Matthias Mann angeregt. „Mal sehen, ob etwas auf unserem Konto eingeht“, meinte er im AZ-Gespräch.

Der Martinimarkt mit seiner langen Tradition sucht seinesgleichen in der Region. „Diese Tradition soll auch erhalten bleiben“, machte Matthias Mann ein klares Bekenntnis zum größten Innenstadtfest in der Altmark. Tausende von Besuchern waren wieder nach Klötze gekommen, obwohl das Wetter wieder einmal nicht das beste war. Auch das Verkehrskonzept habe funktioniert, stellte der Bürgermeister erfreut fest. So gab es auch beim Parken auf dem Lidl-Parkplatz keine Schwierigkeiten. Im vergangenen Jahr hatte es dort noch einige Tumulte gegeben, weil der Markt Knöllchen verteilen ließ. In diesem Jahr gab es keinerlei Probleme, stellte der Bürgermeister zufrieden fest. Es solle aber in Zukunft noch stärker darauf geachtet werden, dass die Parkplätze nicht als Dauerparkplatz genutzt werden. Die Händler des Warenmarktes hatten den Lidl-Parkplatz für ihre Transporter genutzt. Diese Parkflächen sollen im kommenden Jahr am Wochenende den Besuchern des Marktes vorbehalten bleiben.

„Trotzdem wird es im nächsten Jahr einige Änderungen geben“, kündigte Matthias Mann im AZ-Gespräch an. So wird Bauamtsleiter Dieter Neuschulz im kommenden Jahr aus der Verwaltung ausscheiden, woraus sich eine Umstrukturierung der Ämter ergeben wird. In diesem Zuge sollen auch die Verantwortlichkeiten für den Martinimarkt geändert werden. Denn bislang sind drei Ämter (Haupt-, Bau- und Ordnungsamt) für verschiedene Aufgaben beteiligt. Ab dem kommenden Jahr wird die Zuständigkeit in eine Hand gelegt, kündigte Matthias Mann an. Das habe er auch den Schaustellern schon deutlich gemacht. Ebenso wie die Tatsache, dass es „keine Erbhöfe und keine Versprechungen“ für die Schausteller gibt. Keiner habe die Garantie, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Um den Markt abwechslungsreich und attraktiv zu gestalten, sei es wichtig, in jedem Jahr neue Attraktionen anbieten zu können, erläuterte der Bürgermeister.

Perspektivisch werde sich der Stadtrat zudem mit dem Thema Standgebühren beschäftigen, kündigte der Bürgermeister an. Und es sei zu überlegen, ob der Martinimarkt eventuell einen privatrechtlichen Aufbau bekomme. Eines machte Matthias Mann im Gespräch aber ganz deutlich: Den Martinimarkt wird es in Klötze auch in Zukunft als Attraktion für die Besucher aus nah und fern geben.

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