Bürgermeister und Förderverein setzen auf Kinder aus der Einheitsgemeinde als Besucher

Tiergehege für Projekttage nutzen

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Schatzmeister Uwe Witte verteilte an jedes Mitglied des Fördervereins für das Tiergehege eine Mappe mit den bisherigen Aktivitäten und wichtigen Beschlüssen. Nach der längeren Anlaufphase will der seit Mai gegründete Verein jetzt voll durchstarten. 

Klötze. Dass die Arbeitsgruppe Tierpark des Stadtrates mit ihren Ideen am Anfang ein wenig ausgebremst wurde, bedauert Bürgermeister Uwe Bartels.

Umso mehr freute es ihn, dass bei der Mitgliederversammlung des neuen Fördervereins für das Klötzer Tiergehege erste Ergebnisse präsentiert werden konnten.

24 Mitglieder hat der im Mai gegründete Verein bereits. Zum ersten Mal trafen sich die Mitglieder in der Vereinsgasstätte Hellas, um in großer Runde die Ideen für die Zukunft zusammenzutragen. Der – wie Bürgermeister Uwe Bartels es nannte – „positive Wechsel“, mit Karsten Langleist einen engagierten jungen Mann als Tierpfleger einzustellen, mache sich bereits bemerkbar. 

„Wir wollen für die Einheitsgemeinde ein Objekt schaffen, dass alle voranbringt. Und wir wollen den Kindern aus der Einheitsgemeinde die Möglichkeit geben, an Projekttagen nach Klötze zu kommen, die Tiere kennenzulernen“, fasste Uwe Bartels den Ansatz des Fördervereins zusammen. Es solle auf jeden Fall etwas geschaffen werden, dass über Jahre Bestand hat, versicherte der Klötzer Bürgermeister. Er hoffe, dass die Euphorie, die die Mitglieder des Fördervereins an den Tag legten, anhalte und umgesetzt werde. „Wir als Stadt sind immer für Vorschläge offen“, bekräftigte Uwe Bartels, der die vorbereitenden Arbeiten durch den Vorstand des Vereins besonders lobte.

Stellvertretend für den Vorsitzenden Lothar Schulze, der zu Beginn der Sitzung verhindert war, blickte der zweite Vorsitzende Hans-Jürgen Schmidt auf die bereits angeschobenen Aktivitäten zurück. Zudem hatte der Vorstand für jedes Mitglied eine kleine Mappe vorbereitet, in der die Beschlüsse, die Satzung und das Konzept für das neue Tiergehege zusammengefasst waren. Schmidt freute sich besonders darüber, dass sich im Förderverein nicht nur Klötzer engagieren, sondern die Mitglieder auch aus anderen Orten der Einheitsgemeinde, ja sogar aus Hamburg, kommen.

Die ersten Gespräche des Vorstands mit Tierpfleger Karsten Langleist „waren angenehm und gut“, berichtete Hans-Jürgen Schmidt. Im Auftrag der Bürger gab es zudem ein Lob für die Sauberkeit der Wege in der Anlage weiter. „Vom Optischen her ist alles gut“, erklärte der Klötzer Ortsbürgermeister. Er bat um Verständnis, dass nach außen noch nicht so viel Vereinsarbeit passiert sei. „Das Gründen eines Vereins ist eine schwierige Angelegenheit“, betonte der stellvertretende Vorsitzende. Nun wollen die Mitglieder aber alles daran setzen, um im Mai kommenden Jahres die ersten Umgestaltungen im Tiergehege vorstellen zu können. Bis dahin sollte auch, so der Wunsch des Vorstandes, der Spielplatz im Eingangsbereich errichtet werden. Rutsche, Wippe und Karussell sollen dabei als Erstes genügen. Horst Kamieth appellierte an die Stadtverantwortlichen, dafür Geld bereitzustellen.

Von Monika Schmidt

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