Nach neuerlichen Diskussionen bekräftigt Ortschef: Arbeiten können starten

Thema ist durch: Altferchau bekommt einen Spielplatz

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An dieser Stelle soll der neue Spielplatz von Altferchau entstehen. Seit 1978 wird das gemeindeeigene, nun städtische, Grundstück als Garten genutzt. Schon unter seinem Vorgänger, so weiß Ortsbürgermeister Matthias Licht, sei die Fläche für eine mögliche kommunale Nutzung zurückgehalten worden. Einen Bauwilligen habe es all die Jahre nicht gegeben. Das änderte sich erst im Vorjahr.

Altferchau. Altferchau bekommt einen eigenen Spielplatz – dafür hatten die Mitglieder des Klötzer Stadtrates vor einem Jahr nicht einhellig, aber mehrheitlich gestimmt, dafür wurden Mittel im Haushalt bereitgestellt. 

Und: Dafür wurde nun, wie Klötzes Bürgermeister Uwe Bartels im Hauptausschuss informierte, die im Ort zur Verfügung stehende Gemeindefläche auserkoren. 

Auch für den Dönitzer Ortsbürgermeister Matthias Licht sei, wie er gestern im Gespräch mit der AZ bekräftigte, „die Geschichte durch“ – auch wenn das Thema zwischenzeitlich wieder hochgekocht war. Demnächst, so blickte der Ortschef voraus, könne mit den Arbeiten begonnen werden, sodass einer Einweihung im Laufe dieses Jahres nichts mehr im Wege stehe.

Für Diskussionen sowohl im Klötzer Stadt- und im Dönitzer Ortschaftsrat als auch in der Einwohnerschaft hatte in den zurückliegenden Monaten immer wieder die Tatsache gesorgt, dass mit dem Spielplatz ein interessantes, gemeindeeigenes Baugrundstück verloren gehe, für das es auch Interessenten gab. Vom einstigen Spielplatz-Standort unter den Eichen in der Ortsmitte wurde Abstand genommen. Zum einen, weil es sich um eine Privatfläche handelt, zum anderen, weil Gefahren durch herunterfallende Äste und den Eichenprozessionsspinner befürchtet wurden.

Ausschlaggebender Punkt für den Spielplatz sei auch gewesen, dass versucht worden sei, den Ortschaftsrat zu täuschen, so Licht. Dieser habe zwar von einer Unterschriftenliste erfahren, in der es, so wisse er von Hörensagen, jedoch nicht direkt um den Spielplatz, sondern für einen Bauplatz gegangen sein soll. Durchgedrungen bis zum Ortsrat bzw. übergeben worden sei diese entgegen anderer Behauptungen im Ort jedoch nicht.

Was ist aber nun mit Bauen in Altferchau? Nach Ansicht von Licht sei dies nach wie vor möglich, auch ohne das kommunale Grundstück. So sollte es seiner Meinung nach kein Problem darstellen, über privaten Verkauf oder durch Flächentausch Bauplätze zu schaffen. „Wir brauchen keine zehn, aber zwei bis drei als Zukunftsperspektive für die Kinder im Ort können es sein“, so der Ortsbürgermeister.

Von Matthias Mittank

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