Theatergruppe braucht neue Räume

Das ehemalige PTZ muss für die Umgestaltung der Kita Zinnbergzwerge weichen.

Klötze - Von Monika Schmidt. Ende Februar, so hoffte der Klötzer Bürgermeister Matthias Mann zu Jahresbeginn, würde der Bescheid für den Umbau der Klötzer Kindertagesstätte Zinnbergzwerge vorliegen.

Inzwischen ist diese Hoffnung konkretisiert worden. Denn: Nach der inhaltlichen Prüfung, die das Konzept für die künftige integrative Nutzung bereits im vergangenen Jahr bestanden hatte, hat nun auch der Landesbaubetrieb die bauliche Prüfung beendet. „Die bautechnische Prüfung ist abgeschlossen“, informierte Matthias Mann gestern auf AZ-Anfrage. Nun wurden die Unterlagen ans Landesverwaltungsamt nach Halle geschickt. Von dort soll der Förderbescheid nach Klötze gesendet werden. „Wir hoffen sehr auf den Zuwendungsbescheid“, erklärte Matthias Mann. Sobald dieser vorliege, könne die Ausschreibung und Vergabe der Maßnahme erfolgen. „Vielleicht können wir dann noch in diesem Jahr das Gros der Arbeiten abschließen“, blickt der Klötzer Bürgermeister optimistisch in die Zukunft.

Entsprechend hatte er bereits Anfang der Woche die Kita-Eltern bei einer Elternversammlung der Zinnbergzwerge informiert. Dort staunte der Bürgermeister über das Engagement der Eltern. So wurden in der Runde die Väter beauftragt, den Frühjahrsputz auf dem Spielplatz zu übernehmen. Die Spielgeräte sollen nach dem Winter gesäubert und die Sandflächen geharkt werden. „Das Engagement der Eltern ist wirklich toll“, lobte Matthias Mann. Nach und nach möchte er nun auch die übrigen Einrichtungen in der Stadt aufsuchen, um mit den Eltern in Kitas und Schulen ins Gespräch zu kommen.

Etwas unangenehmer könnte das Gespräch des Klötzer Bürgermeisters mit der Theatergruppe der Stadt ausfallen. Das Team um Kay Knittel steckt schon voll in den Proben für das neue Stück, das im Herbst gezeigt werden soll und muss nun eine Hiobsbotschaft verkraften: Das ehemalige PTZ am Zichtauer Weg muss abgerissen werden. „Wenn der Anbau an die Kita steht, muss das Gebäude weichen, damit wir das Umfeld gestalten können“, kündigte Matthias Mann gestern an. In dem Gebäude hat sich die Theatergruppe häuslich eingerichtet. Dort werden die Kulissen und Kostüme gelagert und für die Aufführungen vorbereitet. Die Stadt sucht nun händeringend nach einem neuen Raum für die aktiven Laienschauspieler. Ins Auge gefasst hat der Bürgermeister dabei zum Beispiel Räume in der Polizei. Dort stehen derzeit einige Räume leer, die von der Theatergruppe genutzt werden könnten, so die Überlegung von Matthias Mann. Derzeit laufen die Gespräche ebenso wie die Suche nach weiteren Alternativen. „Wir finden etwas, davon bin ich überzeugt“, gab sich der Klötzer Bürgermeister gestern optimistisch.

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