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Nachfolger für Superintendent gesucht

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Von: Monika Schmidt

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ein Mann steht vor dem Altar einer Kirche
Superintendent Matthias Heinrich geht Ende Mai in den Ruhestand. In Klötze zog er eine Bilanz seiner Amtszeit. © Monika Schmidt

Nach fast 13 Jahren geht Matthias Heinrich als Superintendent des Kirchenkreises Salzwedel in den Ruhestand. Bei der Synode in Klötze zog er eine Bilanz seiner Amtszeit.

Klötze – Zum Abschluss seiner Amtszeit gestaltete Superintendent Matthias Heinrich mit seinen Mitstreitern in Klötze noch einmal eine „richtig gute“ Synode, wie er im AZ-Gespräch betont. Denn erstmals nach den beiden Coronajahren hatten die Synodalen bei ihrem Treffen viel Zeit füreinander. In den vergangenen beiden Jahren ging es im Frühjahr und Herbst eher darum, die anliegenden Themen möglichst schnell abzuarbeiten. Bei der Frühjahrssynode im Klötzer Altmarksaal konnte auch wieder in Gruppen gearbeitet werden, was sehr gut ankam. Für Matthias Heinrich war es die letzte Synode, an der er als Superintendent des Kirchenkreises Salzwedel beteiligt war. Ende Mai geht er in den Ruhestand, am 21. Mai wird er offiziell aus dem Amt verabschiedet. Für die Nachfolge läuft die Ausschreibung noch bis zum 30. April. Fast 13 Jahre war Matthias Heinrich als Superintendent der „Chef“ des Kirchenkreises. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt zieht er mit seiner Frau in die Nähe von Bismark. Ein Jahr lang, so kündigt er an, will er sich „frei“ nehmen, um sich um das Haus und Umbauarbeiten zu kümmern. Es gebe aber schon zahlreiche Anfragen aus unterschiedlichen Richtungen, auch außerhalb von Deutschland, an ihn für die Zeit danach. Was davon er macht, will er erst nach der Auszeit entscheiden. Im Rückblick auf seine Amtszeit als Superintendent erinnert sich Matthias Heinrich an viele besondere Momente. „Mir bleiben viele Ereignisse in Erinnerung“, sagt er. So könne ein kleiner Gottesdienst mit fünf Teilnehmern manchmal genauso wichtig sein, wie ein großer Gottesdienst vor 1000 Personen beim Kirchentag, betont er. „So bunt, wie unsere Kirchengemeinden sind, so unterschiedlich sind auch die Erlebnisse“, stellt Matthias Heinrich im Rückblick fest. Er übergibt ein bestelltes Haus an seinen Nachfolger. So sind derzeit alle Stellen im Kirchenkreis besetzt. Aus seiner langjährigen Erfahrung weiß Matthias Heinrich, dass es manchmal sehr schwierig war, Bewerber für eine Pfarrstelle in der Altmark zu begeistern. Mit Ronald Höpner in Klötze und Tobias Krüger in Gardelegen haben sich gerade erst zwei Pfarrer neu für die Altmark entschieden. Während Ronald Höpner seit Februar dabei ist und bei der Synode zum ersten Mal die Andacht zum Auftakt leitete, wird Tobias Krüger am Ostermontag in sein Amt als Gardelegener Pfarrer eingeführt.

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