Rote Farbe für den Radweg

Straßenquerungen in Kusey sollen besser gekennzeichnet werden

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Damit die Weiterführung des Radwegs über die Straßenkreuzung hinweg besser zu erkennen ist, sollte rote Farbe auf dem Bitumen aufgemalt werden, wünschte sich Andrea Gädicke im Ortschaftsrat.

Kusey – Mit dem Ortsbild und der Verkehrssicherheit in Kusey beschäftigte sich Einwohnerin Andrea Gädicke während der Fragestunde der Ortschaftsratssitzung. So ist ihr aufgefallen, dass das Denkmal vor der Kuseyer Kirche von der Stadt „etwas liederlich“ behandelt werde.

Zwar machten die Sänger vor ihrem Fest dort einen Einsatz, generell werde das Umfeld aber zu wenig gemäht und beschnitten, kritisierte sie.

„Das ist bei allen Denkmälern problematisch“, ist Ortsbürgermeister Klaus Vohs aufgefallen. „Die Stadtwirtschaft hat das nicht besonders gut raus“, sagte er. Dies sei auch beim Mähen auf den Friedhöfen und Grünflächen zu erkennen, ergänzte Vohrs, der selbst bei der Stadtwirtschaft arbeitete. Es müsse nicht nur einmal gemäht, sondern auch nachgemäht werden, wusste er, wie Abhilfe zu schaffen ist.

Die Einwohnerin hatte noch einen weiteren Vorschlag: Ob nicht an den Straßenquerungen des Radwegs entlang der Ortsdurchfahrt, so zum Beispiel an der Kuseyer Friedensstraße, der Radweg mit roter Farbe auf dem Bitumen der Fahrbahn weiter angezeigt werden könnte, regte Andrea Gädicke an.

In größeren Städten, zum Beispiel Stendal, werde das so praktiziert und sorge für etwas mehr Sicherheit. Fast jedem Autofahrer sei es an dieser Einmündung schon passiert, dass er einen Radfahrer zu spät gesehen habe. „Das wäre auch etwas für den Grünen Weg“, begrüßte Klaus Vohs den Vorschlag und nannte gleich einen weiteren Gefahrenpunkt.

VON MONIKA SCHMIDT

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