Auch an den Untermieter wird gedacht

Storchenhorst in Immekath erneuert 

Der Storchenhorst in Immekath erhielt ein neues Gestell.
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Auf dem Strommast in Immekath wurde das Gestell für den Storchenhorst erneuert.
  • Birgit Stephani
    vonBirgit Stephani
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VON WOLFRAM WEBER

So wachsen die Storchennester in den Jahren Stück für Stück in die Höhe. Das Storchennest auf dem Strommast in Immekath ist 1994 aufgebaut worden. In den Jahren ist es bis auf 1,90 Meter angewachsen und hat einen Durchmesser von 80 Zentimeter. Es war auf dem Gestell verrutscht und drohte, in die Tiefe zu stürzen.

Deshalb wurde die Verwaltung des Biosphärenreservats in Oebisfelde tätig. Die Ranger aus dem Drömling haben auch einen Blick auf die Störche in den Orten des Klötzer Altkreises, die nicht unmittelbar zum Drömling gehören. Anfang März wurde das alte Nest in Immekath abgenommen und ein neues Metallgestell auf dem Strommast angebracht. Der Ab- und Aufbau lief in Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber Avacon. Schließlich musste der Strom abgestellt werden, damit sich niemand bei der Renovierungsaktion verletzt.

Das neue Immekather Storchennest weist noch eine Besonderheit auf: Da sich im vergangenen Jahr im unteren Teil des Storchennestes ein Falke einquartiert und ein Nest gebaut hatte, wurde für den Falken nun am Gittermast unter dem Storchennest ein spezieller Nistkasten angebaut. Natürlich verbunden mit der Hoffnung, dass der Falke den Kasten annimmt und gemeinsam mit den Störchen für geflügelten Nachwuchs in Immekath sorgt. Für die Betreuung des Storchennestes in Immekath ist seit 1994 übrigens Bianka Könnig zuständig.

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