Noch fehlt ein Stück der Verbindung

Steimker Weg in Neuferchau soll 2020 ausgebaut werden

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An der Biogasanlage in Neuferchau endet der ausgebaute Teil des Steimker Weges bislang. Der Ortschaftsrat hat eine Verlängerung des Ausbaus bis zum Anschluss an die Kunrauer Gemarkung beantragt.

Neuferchau – Der Ausbau des Steimker Wegs in Neuferchau wird für 2019 in die Haushaltsplanung aufgenommen. Das kündigte Bürgermeister Uwe Bartels den Neuferchauer Ortschaftsräten am Montag an. Allerdings machte er gleich eine Einschränkung:

Mit einer Ausführung der Maßnahme ist erst 2020 zu rechnen. „Realistisch betrachtet, ist das Vorhaben nicht schneller zu bewältigen“, erklärte Bartels den Ortschaftsräten.

Bei der vorigen Zusammenkunft des Gremiums im September war der Ausbau des Steimker Wegs von der Produktivgenossenschaft Neuferchau beantragt worden. Henry Hartmann hatte damals darauf hingewiesen, dass der Weg über das Flurneuordnungsverfahren Steimke sowie die weitere Verlängerung durch die Gemarkung Kunrau im Kunrauer Bodenordnungsverfahren bereits teilweise ausgebaut wurde. Nur der letzte Abschnitt des Weges, der Steimke und Neuferchau verbindet, ist auf einer Länge von 1500 Metern noch in einem sehr schlechten Zustand. In Neuferchau ist nur die Zufahrt von der Hauptstraße bis zur Biogasanlage mit Bitumen befestigt. Danach führt der Steimker Weg als unebener Feldweg mit vielen Schlaglöchern bis in die Kunrauer Gemarkung weiter.

Die Produktivgenossenschaft sprach sich in ihrem Antrag dafür aus, mit Betonspurbahnen eine durchgängig gute Verbindung zwischen den beiden Orten zu schaffen. Eine Förderung von 65 Prozent der Kosten sei möglich. Insgesamt würde der Ausbau etwa 250 000 Euro kosten, hatte Henry Hartmann vorgerechnet. Der Ortschaftsrat hatte sich im September einstimmig für den Ausbau ausgesprochen. Nun soll der Antrag in den Haushalt der Stadt, der im Februar beraten werden soll, aufgenommen werden.

VON MONIKA SCHMIDT

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