Für Verbindung nach Kunrau und Brome

Steimker gründen Bürgerinitiative: „Wollen einen sicheren Radweg“

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Für einen sicheren Radweg von Kunrau über Steimke nach Brome: Interessierte Einwohner gründeten am Wochenende in Steimke eine Bürgerinitiative und sammeln nun Unterschriften für ihr Anliegen.

Steimke – Das Thema beschäftigt die Steimker schon über Jahre. Nun wollen sie ihrer Forderung nach einem Radweg Nachdruck verleihen: Am Wochenende gründete sich in Steimke eine Bürgerinitiative. Gefordert wird ein Radweg von Kunrau über Steimke bis nach Brome.

Mit einer Unterschriftensammlung wollen sich die Steimker bei den zuständigen Behörden Gehör verschaffen.

Ziel ist, „die zeitnahe Umsetzung einer Radwegverbindung zwischen Kunrau und Steimke bis zum Lückenschluss nach Brome“, so heißt es von der BI. Der Wunsch nach einem „sicheren Radweg“ ist Anlass für die Steimker, sich aktiv zusammenzuschließen.

Nicht nur die Steimker, auch Einwohner aus den Nachbarorten wünschen sich einen Radweg, um sicher auf den viel befahrenen Landstraßen der Region unterwegs sein zu können. Für die Steimker gibt es gleich zwei Beweggründe, den Radweg an der Kreisstraße sowohl in Richtung Kunrau als auch in Richtung Brome zu fordern. So geht es zum einen um die Grundschüler, die gerne mit dem Rad nach Kunrau fahren würden. Aber sie haben keine Möglichkeit, sicher mit dem Rad oder zu Fuß zum Schulgebäude zu gelangen. Und auch die Erwachsenen trauen sich vielfach mit dem Rad nicht, die viel befahrene Straße zu benutzen.

Das wurde schon mehrfach bei Ortschaftsratssitzungen in Steimke diskutiert. Ältere trauen sich nicht mit dem Rad nach Brome, um dort einzukaufen. Und auch ein Familienausflug mit dem Rad ist angesichts des Verkehrsaufkommens an der Verbindung nach Niedersachsen viel zu gefährlich. „Ein sicherer Spaziergang nach Brome, mit dem Fahrrad sicher zum Einkaufen oder von und zur Arbeit zu fahren, ist heute leider nicht möglich“, begründet die Bürgerinitiative ihr Anliegen.

„Dass ein großes Interesse an einem Radweg besteht, war während vieler Ortschaftsratssitzungen in den letzten Jahren zu sehen. Viele Bürger nutzten diese Gelegenheit, um ihrem Unmut über die jetzige Situation freien Lauf zu lassen“, begründen die Initiatoren der Initiative ihr Anliegen.

Von den zuständigen Behörden indes gab es auf die Forderung bislang stets Absagen. Das Verkehrsaufkommen reiche nicht aus, um einen Radweg zu bauen, lautete eine Begründung.

VON MONIKA SCHMIDT

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