Fahrt auf der Kreisstraße ist viel zu gefährlich

Steimker fordern einen Radweg

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Eine schmale Straße mitten durch den Wald, das ist die Verbindung zwischen Steimke und Brome. Für Radfahrer ist sie viel zu gefährlich, deshalb wünschen sich die Steimker einen Radweg.

Steimke. Der Wunsch ist nicht neu: Die Steimker würden gern öfter mit dem Rad nach Brome fahren. Doch entlang der Kreisstraße ist das lebensgefährlich, weil es keinen Radweg gibt. Davon berichteten am Donnerstag im Steimker Ortschaftsrat die Einwohner.

Die Fahrzeuge fahren nicht nur schnell, sondern auch sehr knapp an den Radlern vorbei.

Wer dann mit Kindern unterwegs ist, die unerwartet einen Schlenker machen, dem rutscht das Herz in die Hose. „Ich habe die Radtour da abgebrochen“, berichtete Familienvater und Ortsbürgermeister Frank Kraskowski. Andere teilten seine Erfahrung.

Durch Aufnahme auf ihre Prioritätenliste haben die Steimker die Forderung nach einem Radweg schon 2016 manifestiert. „Aber ist das überhaupt beim Landkreis angekommen?“, fragte Frank Kraskowski. Er hat schon zahlreiche Gespräche zu dem Thema geführt. Hoffte mit dem Amtsantritt von Uwe Bartels auch auf dessen Unterstützung, da ihm als Jahrstedter die Probleme nah sein müssten. Inzwischen ist Frank Kraskowski zu einer anderen Überlegung gekommen. „Das Band müsste schon von Kunrau aus aufgedröselt werden“, erklärte er. Gespräche mit Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock gab es bereits. Bei einem Radweg entlang der kompletten Kreisstraße von Kunrau über Steimke bis ins niedersächsische Brome sieht der Ortsbürgermeister bessere Karten für die Erfüllung des Wunsches. Und er erinnert sich, dass er als Kind früher gern mit dem Rad nach Kunrau zur Schule gefahren ist. „Das würden die Kinder angesichts der frühen Busabfahrtszeiten heute auch noch gerne machen, aber das ist viel zu gefährlich“, erklärte Frank Kraskowski. „Wir müssen uns also mit den Kunrauern kurzschließen und uns gemeinsam dafür einsetzen“, stellte der Steimker Ortsbürgermeister abschließend fest.

Problematisch gestalten sich die Gespräche aber seit Jahren auch schon, weil der Radweg über die Landesgrenze hinweg gebaut werden müsste. Der Altmarkkreis und der Landkreis Gifhorn müssten sich darüber verständigen.

Von Monika Schmidt

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