Radweg schon 2020 im Plan

Steimke: Verbindung nach Brome rückt in greifbare Nähe

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Schon für 2020 ist der Radweg von Steimke nach Brome in der Haushaltsplanung des Altmarkkreises vorgesehen. Die Bürgerinitiative Pro Radweg hatte dafür gekämpft.

Steimke – Landrat Michael Ziche macht sein Versprechen wahr und reagiert damit auf die Unterschriftensammlung, die in Steimke initiiert wurde.

Darin fordern nicht nur die Steimker, sondern auch Unterzeichner aus anderen Orten einen Radweg von Kunrau über Steimke bis nach Brome. Zumindest für die Anbindung nach Brome hatte der Landrat bei der Entgegennahme der Unterschriften gute Chancen gesehen.

Das spiegelt sich auch im Kreishaushalt für 2020 wider. Dort ist der Bau eines Radwegs an der Kreisstraße von Steimke bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen neu in die Planung aufgenommen worden. Und zwar schon für das kommende Jahr. Der Entwurf des Haushalts weist als Baukosten 135 555,56 Euro aus. Für die Maßnahmen sollen Fördermittel in Höhe von 122 000 Euro fließen, so dass der Eigenanteil des Kreises überschaubar bliebe.

Auch der zweite Teil des Radwegs, der von Steimke nach Kunrau führen soll, hat schon Eingang in die Haushaltsplanung des Altmarkkreises gefunden. Ein Baubeginn ist aber erst für das Jahr 2023 vorgesehen. Die Baukosten für diesen Abschnitt werden auf 144 445 Euro geschätzt. Wiederum sollen Fördermittel, dieses Mal in Höhe von 130 000 Euro, für das Bauvorhaben genutzt werden.

Die Initiatoren aus Steimke hatten ihre Forderung nach einem Radweg entlang der Kreisstraße in beide Richtungen begründet. So fahren viele Einwohner mit dem Rad zum Einkaufen oder Eisessen nach Brome. Auf der viel befahrenen und schmalen Kreisstraße ist das in Richtung Niedersachsen eine sehr gefährliche Angelegenheit. Deshalb wäre ein Radweg dringend angezeigt. Von Brome wurde bereits ein Teil des Weges für Radfahrer erschlossen, die vom Ortsausgang bis zum Sportplatz sicher auf einem Radweg unterwegs sein können. Für den weiteren Anschluss bis zur Landesgrenze müssten auch die Niedersachsen noch einmal in ein Projekt investieren.

Im aktuellen Mehrjahresprogramm des Kreises für die Investitionen im Tiefbau in den kommenden Jahren ist noch eine weitere Maßnahme für die Einheitsgemeinde Klötze vorgesehen. So soll die Sanierung der Kreisstraße von Immekath nach Kusey in Angriff genommen werden. Der erste Bauabschnitt ist für die Jahre 2022 und 2023 vorgesehen, der zweite Bauabschnitt soll laut Mehrjahresprogramm ab 2023 realisiert werden. Über 1,5 Millionen Euro werden dafür investiert.

VON MONIKA SCHMIDT

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