Eisdruckpolster werden aus den Becken genommen / Beckenreinigung beginnt

Startschuss im Waldbad

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Allein im großen Schwimmerbecken mussten Schwimmmeister Roland Gille und sein Mitarbeiter Heinz Köhler (r.) 280 der schwarzen und schweren Eisdruckpolster auseinanderketten, aus dem Becken heben und im Lager verstauen. 

Klötze. Dass der Winter zu Ostern noch einmal kräftig zugeschlagen hat, hat den Zeitplan für die Herrichtung des Klötzer Waldbades trotzdem nicht in Gefahr geraten lassen.

In dieser Woche haben Schwimmmeister Roland Gille und sein Mitarbeiter Heinz Köhler mit den Vorbereitungen am Becken begonnen. Nachdem absehbar war, dass es keine weiteren Nachtfröste gibt, wurden zunächst die Eisdruckpolster aus den Becken entfernt. Im Nichtschwimmerbecken sind die Polster schon raus und eingelagert. Gestern ging es im großen Schwimmerbecken weiter. Am Abend konnten die beiden in den Armen genau spüren, was sie geleistet hatten. 280 der schweren schwarzen Kunststoffpolster, die im Winter dafür sorgen, dass sich das Eis nicht am Beckenrand festsetzt und so vor Frostschäden am Mauerwerk schützen, mussten abgekettet und aus dem Becken gehoben werden. Anschließend wird das Wasser abgelassen, wobei das Wasser aus dem Nichtschwimmerbecken durch das Schwimmerbecken zum Abfluss geleitet wird. Danach können die beiden Mitarbeiter des Schwimmbades mit dem Säubern der Becken beginnen. Gestrichen werden die Becken nicht. Die kräftig blaue Farbe kommt von allein wieder zum Vorschein, wenn die Becken mit den entsprechenden Mitteln gereinigt wurden, erklärt der Klötzer Schwimmmeister.

Bis die Badesaison 2018 beginnen kann, sind noch eine Reihe von Arbeiten zu erledigen. Ob es größere Schäden an den Becken gibt, kann er jedoch erst sagen, wenn das Wasser abgelassen ist. „Im vergangenen Jahr musste ich einen Riss quer durch das Becken zuschmieren“, erinnert sich Roland Gille. Er hofft, dass es in diesem Jahr nur bei kleineren Reparaturen bleibt.

Im Haushaltsplan der Stadt Klötze sind für dieses Jahr einige Vorhaben für das Klötzer Waldbad eingestellt. Was davon realisiert werden kann, ist jedoch noch offen. Sicher ist, dass vor Saisonbeginn noch die Mess- und Regeltechnikanlage erneuert werden muss. 8000 Euro stehen dafür zur Verfügung. „Das dauert, wenn es gut läuft, aber nur einen Tag“, ist Roland Gille zuversichtlich, dass die Arbeiten den Saisonstart nicht in Gefahr bringen werden. Geplant ist weiterhin eine neue Abdeckung für die Überlaufrinne. Dafür stehen 16 500 Euro im Haushalt zur Verfügung. Auch dies soll nach Möglichkeit noch vor Saisonbeginn erledigt werden. Etwas Pflaster muss repariert werden und im Bereich des Kiosks sind Risse aufgetreten, die repariert werden sollen, weist der Haushaltsplan als weitere Maßnahmen aus.

Der Wunsch, vor allem der Senioren, nach einem bequemeren, weniger steilen und breiteren Zugang zum Schwimmerbecken ist von der Stadt ebenfalls aufgenommen worden. Ob er realisiert wird, ist noch offen.

Von Monika Schmidt

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