Nichtschwimmerbecken im Klötzer Waldbad muss dringend saniert werden

Stahl oder Plastikeinsatz

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Mit einer Notreparatur soll das Nichtschwimmerbecken im Klötzer Waldbad für die bevorstehende Badesaison fit gemacht werden. Für das kommende Jahr plant der Bürgermeister einer richtige Sanierung, die dauerhaft hält.

Klötze. „Dieses Jahr machen wir noch einmal eine Notreparatur“, kündigte Bürgermeister Matthias Mann im Stadtrat an. Er informierte über die Vorbereitung der Badesaison in den beiden Freibädern der Stadt.

Im Klötzer Waldbad gibt es dabei im Nichtschwimmerbecken einen größeren Schaden. Jedes Jahr gibt es im Bad kleinere Risse, die geflickt werden müssen. Das Grundwasser drückt im Bereich des Waldbades von unten gegen das Betonbecken. Mit jedem Jahr hält es diesem Druck weniger stand. „Wir müssen dort jedes Jahr reparieren“, erinnerte Matthias Mann. In diesem Jahr sei der Schaden aber besonders groß, sodass sich die Stadt Gedanken über Alternativen machen muss. „Das Becken ist stark verschlissen“, begründete Matthias Mann. In den nächsten Jahren müsse dringend Abhilfe geschaffen werden. Das sei allerdings ein kostspieliges Unterfangen, davon ist der Bürgermeister auch ohne konkretes Projekt überzeugt. „Wir müssen das Jahr nutzen, um die Kosten und den Aufwand zu kalkulieren“; blickte der Bürgermeister auf die bevorstehenden Aufgaben. So sollen verschiedene Varianten einer Sanierung geprüft werden. Denkbar wäre es beispielsweise, ein Stahlbecken in das vorhandene Becken einzusetzen. Auch eine Variante aus Plastik wäre möglich. Eine andere Variante wäre es, die Ursache zu bekämpfen, indem der Grundwasserstand im Waldbad gesenkt wird.

„Wir müssen uns auf jeden Fall etwas überlegen“, kündigt der Bürgermeister an.

Von Monika Schmidt

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