Sorge um Kita-Beiträge / Kommunikation verbessern

Stadtelternrat befürchtet höhere Kosten für Eltern

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Die Kommunikation zwischen Erziehern, Eltern und Stadt müsse immer verbessert werden, sagt Melanie Zerneke, Vorsitzende des Stadtelternrates. Vor allem wenn es um die bevorstehenden Gebührenerhöhungen für Kitaplätze geht.

Klötze. Kurze Wege, direkte Kontakte und relativ kleine, überschaubare Gruppen zählt Melanie Zerneke, Vorsitzende des Klötzer Stadtelternrates auf, was in den Kindertagesstätten der Einheitsgemeinde gut funktioniert.

Seit 2013 ist sie im Stadtelternrat tätig und seit 2015 sogar Vorsitzende.

„Ich begrüße die Möglichkeit sich für die Eltern sich zu organisieren und die Interessen zu vertreten. Wir können unser Wissen, unsere Erfahrungen, unsere Ideen und Vorschläge einbringen, um die Qualität der Kitas weiterzuentwickeln und das Wohlbefinden der Kinder zu verbessern“, erklärt sie ihre Intentionen. Probleme sieht sie in Klötze wenige, trotzdem gibt es für den Stadtelternrat immer etwas zu tun. „Die Kommunikation mit allen Beteiligten bringt immer Verbesserungspotenzial mit sich. Denn um eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den drei unterschiedlichen Parteien (Eltern, Einrichtungen und Stadt) zu erreichen, bedarf es einen stetigen Verbesserungsprozess“, erklärt die Vorsitzende.

Denn gemäß Kinderförderungsgesetz beteiligt sich Rat bei allen Fragen, die die Betreuung der Kinder betreffen, und ist somit Ansprechpartner für Eltern, Erzieher und Stadt. Dabei stehen die Interessen der Kinder im Mittelpunkt. „Die Kinder verbringen sehr viel Zeit in den Einrichtungen, deshalb sollten wir in Zusammenarbeit mit den Erziehern der Tagesstätten, den Eltern und der Stadt Klötze an allem arbeiten können. Alle Seiten sollten ohne Scheu aufeinander zu gehen können, denn nur durch den Austausch untereinander können wir Potenziale erkennen und auch nutzen“, sagt sie über das Ziel des Stadtelternrates. Wichtig sei es, aber nicht nur zu reden, sondern auch wirklich Taten folgen zu lassen, so Melanie Zerneke.

Eltern, die ein Problem entdecken oder an irgendeiner Stelle Verbesserungsbedarf sehen, können sich über über die Elternvertreter der jeweiligen Einrichtungen an den Stadtelternrat wenden.

Von Katharina Schulz

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