Stadtumbau und Stadtsanierung gehen weiter

Stadt Klötze hübscht ihre Fassaden auf

+
Die Fassade der Bibliothek soll ebenso wie die Rückseite des Rathauses saniert werden. Beide Gebäude liegen im Sanierungsgebiet, sodass die Rückflussmittel aus den Ablösevereinbarungen für die Maßnahmen genutzt werden können.

Klötze. Die Stadt Klötze möchte die beiden Förderprogramme Stadtumbau Ost und Stadtsanierung auch in den kommenden Jahren nutzen, um das Stadtbild weiterzuentwickeln.

Die Fenster am Altmarksaal lassen Feuchtigkeit durch, auch die Fassade muss saniert werden.

Deshalb hatte es in den vergangenen Tagen „gute Gespräche“, so Bürgermeister Matthias Mann am Mittwochabend im Hauptausschuss, mit dem Sanierungsträger Saleg gegeben. Die Stadt wird bei der Umsetzung von Maßnahmen von der Saleg betreut. Während der Gespräche wurden Ideen gesammelt, welche Maßnahmen in Zukunft umgesetzt werden können. Beim Stadtumbau – wo die Stadt mit einem Eigenanteil von einem Drittel finanziell gefordert ist, zwei Drittel werden aus dem Förderprogramm finanziert – steht der Ausbau der Ziegelstraße auf der Wunschliste. Oberste Priorität, so informierte Matthias Mann weiter, hat aber die Platzgestaltung an der Gardelegener Straße 44. Dort ist der Auftrag für den Abriss der ehemaligen Gaststätte bereits ausgelöst, anschließend soll der freie Platz in Zusammenarbeit zwischen der angrenzenden Kindertagesstätte und den Ideen aus dem Ortschaftsrat ansprechend gestaltet werden. Nachrangig eingeordnet ist der Ausbau der Triftstraße. „Dieser ist nicht für 2016 geplant“, betonte der Bürgermeister.

Beim zweiten Programm, der Stadtsanierung, werden die Maßnahmen aus den Rückflussmitteln finanziert, die im Rahmen der Ablösevereinbarungen auf ein Sonderkonto geflossen sind. Die Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet mussten so für die Aufwertung ihrer Grundstücke ähnlich den Anliegerbeiträgen eine Zahlung an die Stadt leisten. Wenn die Mittel bis 2017 nicht verbraucht werden, fließen sie an Bund und Land zurück, erinnerte der Bürgermeister. Der Ausbau des Archivs mit Heimatstube an der Mittelstraße ist aus diesem Programm vorgesehen. Außerdem, so kündigte Matthias Mann weiter an, sollen die Fassaden des Rathauses (Rückseite) und der Bibliothek saniert werden. Auch am Altmarksaal sind Sanierungsarbeiten geplant, da dort durch die Fenster Feuchtigkeit eindringt.

Zum Sanierungsgebiet gehört auch die Hagenstraße. Dort war mit den Eigenheimbesitzern gegenüber des SozialCentrums vereinbart worden, dass der Gehweg, sobald die Eigenheime fertig sind, erneuert beziehungsweise fortgesetzt wird. Auch diese Maßnahme soll im Rahmen der Stadtsanierung umgesetzt werden. „Die Mittel können nur in den Sanierungsgebieten eingesetzt werden“, betonte Matthias Mann abschließend im Hauptausschuss.

Von Monika Schmidt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare