Spielen, Streicheln und Sitzen

Förderverein fürs Tiergehege hat viel geschafft und noch viele neue Pläne

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Zwischen dem ehemaligen Bärenkäfig und dem Wildschweingehege soll ein Weg geschaffen werden, der sowohl von den Tierpflegern als auch von den Besuchern des Tiergeheges genutzt werden kann.

Klötze – Einen Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten des Fördervereins für das Klötzer Tiergehege gab es bei der jahresabschließenden Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden Lothar Schulze.

Er zählte unter anderem auf, dass sich der Verein am Tulpensonntagsumzug beteiligte, beim Waldbadfest und anderen Veranstaltungen in der Stadt mit einem Stand vertreten war.

Wichtiger waren jedoch die Arbeiten, die im Tiergehege selbst erledigt wurden. Dazu zählten beispielsweise der Abriss des alten Affenkäfigs, die Rekonstruktion des Eselstalls und des Stalls im Ziegengehege, der Bau des Spielplatzes und die Investition in einen Futterautomaten, der am ebenfalls neu geschaffenen Streichelgehege aufgebaut wurde. Im Eingangsbereich wurden die Bepflanzungen neu gestaltet. Der Förderverein kümmerte sich um den Aufbau neuer Sitzgruppen am ehemaligen Bärenkäfig und am Ziegengehege. Für den Streichelzoo wurden vier Ziegen aus Magdeburg beschafft.

Im Vorstand gab es eine Veränderung, teilte Lothar Schulze den Mitgliedern mit. So wurde Sophie Lauter aus dem Vorstand entlassen und dafür ihr Mann Achim in den Vorstand „kooptiert“. Er ist für die Gestaltung der neuen Homepage des Vereins zuständig.

Bei der Teminabsprache müsste die Zusammenarbeit mit der Stadt Klötze noch verbessert werden, wünschte sich der Fördervereinsvorsitzende. Ansonsten laufe die Zusammenarbeit aber sehr gut, schätzte er ein. Lothar Schulze trug bei der Mitgliederversammlung eine lange Liste mit Arbeiten vor, die der Förderverein für 2020 in Zusammenarbeit mit der Stadt vorgesehen hat. So sei es ein „großer Aufwand“, aber notwendig, den Baumbestand auf dem gesamten Gelände zu regulieren. „In der gesamten Anlage muss es eine Verbesserung von Übersichtlichkeit, Ordnung und Sicherheit innerhalb und außerhalb der Tiergehege geben“, teilte Lothar Schulze mit. Besonders im Wildschweingehege gebe es eine ganze Reihe von trockenen Bäumen, die beseitigt werden müssen. Neue Zäune sind beim Mufflon- und beim Rotwildgehege nötig, sie sollen künftig aus Metall gestaltet sein. Auch für das Schwarzwildgehege ist ein Zaun aus Metall erforderlich, um die Ausbruchssicherheit zu erhöhen. Zudem würden so laufende Kosten durch den Kauf von Kanthölzern vermieden und es werde eine Arbeitserleichterung für die Tierpfleger geschaffen, begründete der Vereinsvorsitzende.

Ein weiteres Ziel des Vereins ist die Beschaffung von robusten Papierkörben mit Aschenbechervorrichtung, die in der gesamten Anlage aufgestellt werden sollen. Im Tiergehegekonzept ist auch ein zweiter Spielplatz vorgesehen, der im hinteren Bereich der Anlage am Wildschweingatter geschaffen werden soll. Dafür müssten Spielgeräte und Bänke angeschafft werden, erinnerte Lothar Schulze. Er trug in seiner Vorschau auch eine neue Idee vor: In der Nähe des Spielplatzes steht noch eine alte Pumpe aus DDR-Zeiten, die aber samt Brunnen noch funktionsfähig ist. In Verbindung mit dem Bau einer frostsicheren Wasserleitung und Schlauchanschlüssen an den Tiergehegen und im Futterhaus könnte die alte Brunnenanlage dann wieder genutzt werden. „Dann hätten wir einen eigenen Brunnen dort, das wäre doch prima“, blickte Lothar Schulze schon mit Freude voraus.

Weitere Aufgaben für das kommende Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt sind seiner Ansicht nach der Bau eines neuen Zauns am und im Bereich des Wirtschaftsgebäudes sowie die Gestaltung des ehemaligen Bärenkäfigs. Dort soll im hinteren Bereich zwischen Käfig und Schwarzwildgehege ein Weg geschaffen werden, der sowohl von den Tierpflegern als auch von den Besuchern genutzt werden kann.

VON MONIKA SCHMIDT

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