Und: Gewerbe wächst

Einwohnerzahl der Stadt Klötze entwickelt sich insgesamt positiv

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42 Neugeborene aus dem ersten Halbjahr 2015 hatte Bürgermeister Matthias Mann im Juli in der EFA begrüßen können. Ein Trend, der mit Blick auf die Einwohnerentwicklung positiv stimmt.

Klötze. 36 Einwohner hat die Stadt Klötze im ersten Halbjahr des Jahres verloren. Das ergibt sich aus der Statistik des Einwohnermeldeamtes zum 30. Juni 2015. „Das ist so in etwa der Schnitt“, stellt Bürgermeister Matthias Mann fest.

Bis zum Jahresende können sich die Zahlen allerdings wieder stabilisieren, hofft er. Denn bei den Geburten zeigte sich im ersten Halbjahr bereits wieder ein positiver Trend, 42 Neugeborene konnten im Juli im Hof der evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) als neue Einwohner der Stadt mit Bauklötzen begrüßt werden. „Dass es in den Ortsteilen kleine Veränderungen gibt, ist ganz normal. Es liegt aber alles noch im Rahmen“, schätzt Matthias Mann ein.

Ein Zeichen dafür, dass sich die Einwohner in Klötze wohl fühlen, sieht er in der regen Bautätigkeit in den einzelnen Orten. Junge Familien bauen, wollen sich dauerhaft in der Einheitsgemeinde niederlassen. „Und auch die Gewerbegebiete wachsen“, erinnert Matthias Mann. Wo es Arbeit gibt, bleiben auch die Einwohnerzahlen stabil. Davon ist er überzeugt. So sollen im Kuseyer Gewerbegebiet zwei neue Hallen entstehen, in Klötze hat gerade erst Holz-Friedrichs eine neue Halle eingeweiht. „Das bringt Arbeitsplätze und spielt natürlich auch bei der Einwohnerentwicklung eine Rolle“, so der Bürgermeister. „Es sind nur kleine Brötchen, aber es gibt insgesamt eine positive Entwicklung“, fasst Matthias Mann zusammen.

Zum Stichtag 30. Juni hatte die Einheitsgemeinde Klötze 10 480 Einwohner, am Jahresende 2014 waren es noch 10 514. Während im Ortsteil Klötze die Zahl mit 1415 (+1) relativ gleich geblieben ist, gab es in anderen Orten deutliche Veränderungen. So verlor Jahrstedt neun Einwohner, Kunrau rutschte mit neun Einwohnern weniger und 792 gemeldeten Männern und Frauen unter die 800er-Marke.

Die größten Einwohnerverluste gab es in den Ortsteilen Schwiesau und Röwitz. Schwiesau verlor elf Einwohner und liegt bei 326, Röwitz verlor zehn Einwohner und liegt bei 156 gemeldeten Personen. In Altferchau und in Steimke stieg die Einwohnerzahl um jeweils drei, in Steimke auf 411, in Altferchau auf 32. Und diese 32 Einwohner teilen sich genau hälftig in Männer und Frauen auf.

Von Monika Schmidt

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