Happy-End

Susi muss nicht mehr alleine sein – Neuer Partner für Ponystute im Klötzer Tiergehege

Das Shetty im Klötzer Tiergehege hat einen neuen Partner bekommen.
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Neuer Partner für Shetty Susi.
  • Birgit Stephani
    VonBirgit Stephani
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Klötze – Für Shetlandpony-Stute Susi im Klötzer Tiergehege sah es aus wie ein Happy-End ihrer langen Partnersuche, als Shetty Pedro bei ihr einzog. Es war Liebe auf den ersten Blick, die beiden verstanden sich gut und passten auch optisch zueinander. Doch dann zog der neue Lebenspartner wieder aus.

Ponywallach Pedro hatte eine Huferkrankung und musste in ärztliche Behandlung. Ab diesem Zeitpunkt war Susi wieder alleine. Die einzigen „Gesprächspartner“, die ihr blieben, waren die Wildschweine im angrenzenden Gehege.

Jetzt endlich ist eine Lösung gefunden worden. Ponys und Pferde allgemein sind Herdentiere, die nicht alleine leben wollen und grundsätzlich auch gar nicht dürfen. Für eine kurze Zeit musste Susi das allerdings über sich ergehen lassen. Immerhin hatte sie mit dem Alleinsein ja auch schon Übung, denn bevor Pedro bei ihr einzog, musste schon einmal eine Zeit lang alleine leben.

Doch mit dem Singleleben hat es seit gestern ein Ende, wie Lothar Schulze vom Förderverein berichten kann. „Es ist wieder ein zweites Pferd bei Susi eingezogen“, erzählt er erfreut.

Mit dem Pferdeanhänger wurde der neue Kumpel zur Mittagszeit von seinen Besitzern nach Klötze gebracht. Der 25-jährige Filou stammt aus Wahrenholz und ist ein gesunder Haflingerwallach. Wie seine Besitzer erzählen, stammt er ursprünglich aus einem Pony-Karussell, in dem er den ganzen Tag über Kinder im Kreis herumtragen musste. Da er ihnen damals so leidtat, haben sie ihn gekauft. Auf dem heimischen Hof in Wahrenholz führte er dann ein schönes Ponyleben und sollte jetzt aufgrund des Alters in Rente gehen. Da traf es sich gut, dass das Tiergehege gerade ein zweites Pony suchte.

Das erste Zusammentreffen zwischen den beiden Ponys verlief recht unspektakulär. Sowohl Susi als auch Filou nahmen das Kennenlernen gelassen. Sie beschnupperten sich kurz und gingen dann gemeinsam zur gut gefüllten Heuraufe. Filou ließ sich zwar kurzzeitig noch von den Wildschweinen im benachbarten Gehege ablenken, war aber trotz der ungewohnten neuen Heimat die Ruhe selbst.

„Ich habe ein gutes Gefühl“, meinte die Besitzerin beim Abschied. Auch weiterhin wird sie sich um Filou kümmern und unterstützt den Förderverein finanziell. Filou bleibt außerdem offiziell in ihrem Besitz.

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