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Selbstgemachtes für den Gabentisch

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Selbstgemachtes wie Quittenbrot oder Marmelade liegt bei den Weihnachtsgeschenken voll im Trend. So kann man lieben Menschen eine Freude bereiten. Fotos (3): W. Weber
Selbstgemachtes wie Quittenbrot oder Marmelade liegt bei den Weihnachtsgeschenken voll im Trend. So kann man lieben Menschen eine Freude bereiten. © W. Weber

Klötze. Kleine Aufmerksamkeiten, Selbstgemachtes, wie selbst gebackene Lebkuchen oder die Lieblingsplätzchen, Marmelade oder Quittenbrot, können die Beschenkten nicht nur zum Weihnachtsfest sehr erfreuen. Wie heißt es doch so schön: Weniger ist mehr.

Wenn dann das Geschenk noch liebevoll verpackt ist, umso besser. Es geht ja nicht darum, das größte oder teuerste Geschenk zu haben, sondern zu zeigen, dass man an den Beschenkten denkt und ihm (ihr) eine Freude machen möchte.

Auch das Verpacken muss nicht teuer sein: Ein bisschen Packpapier, ein Tannenzweig aus dem Garten und ein bisschen Stroh aus dem Stall reichen, um die Aufmerksamkeiten liebevoll zu gestalten.

Mit einem selbst gemachten Stern und etwas Bast lässt sich ein Tontopf, der mit Sämereien gefüllt ist, gut dekorieren.
Mit einem selbst gemachten Stern und etwas Bast lässt sich ein Tontopf, der mit Sämereien gefüllt ist, gut dekorieren. © W. Weber

Wer auf die Schnelle noch etwas Selbstgemachtes auf den Gabentisch legen möchte, der liegt mit Quittenbrot genau richtig. Das lässt sich aus 500 Gramm Quittenmark (aus den Rückständen der Geleezubereitung, also auch eine gute Resteverwertung), 500 Gramm Gelierzucker, einer Vanillestange oder etwas Zitronenschale sowie Hagel- oder Einmachzucker schnell selbst herstellen.

Packpapier, ein Tannenzweig und etwas Stroh – schon ist eine preiswerte und umweltfreundliche Geschenkverpackung fertig.
Packpapier, ein Tannenzweig und etwas Stroh – schon ist eine preiswerte und umweltfreundliche Geschenkverpackung fertig. © W. Weber

Dazu wird das kalte Quittenmark mit dem Gelierzucker und dem Gewürz vermengt und dann unter Rühren zum Kochen gebracht. Vorsicht ist nötig, da die Masse leicht anbrennt. Nach vier Minuten köcheln unter ständigem Rühren wird die Masse auf ein geöltes Pergament- oder Backpapier gestrichen, etwa zwei Zentimeter hoch. Das Ganze muss ein paar Stunden trocknen. Anschließend wird die Masse in Rauten oder Streifen geschnitten, in Hagelzucker, den man zuvor noch mit etwas Vanillezucker mischen kann, gewälzt. Die Stücken können vor dem Verzehr noch ein paar Tage nachtrocknen, am besten in einer gut verschlossenen Dose. Zum Verschenken werden die Stücke übereinander zum Paket gestapelt und in einen durchsichtigen Beutel verpackt. Dieser kann mit einem Tannenzweig oder Sägespäne-Streifen dekoriert werden.

Von Wolfram Weber

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