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Ein Verein für alle Generationen

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Von: Monika Schmidt

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Menschen am Tisch, einer steht
Lothar Schulze blickte auf fünf Jahre Förderverein zurück. © Monika Schmidt

Ihr fünfjähriges Bestehen feierten die Mitglieder des Fördervereins für das Klötzer Tiergehege. Sie haben in diesen Jahren eine Menge erreicht.

Klötze – Es war den Mitgliedern des Fördervereins für das Klötzer Tiergehege gar nicht so bewusst. Aber sie konnten das erste Jubiläum ihres Vereins feiern: „Der Förderverein besteht seit fünf Jahren“, erinnerte Vorsitzender Lothar Schulze im Rahmen einer Dankeschön-Veranstaltung auf dem Erlebnishof Müller. Der Vorstand wollte die Gelegenheit nutzen, um sich bei den aktiven Mitgliedern, aber auch bei Helfern außerhalb des Vereins für die Unterstützung zu bedanken. Bei den Festen und Veranstaltungen des Tierpark-Fördervereins gebe es eine breite Unterstützung, bedankte sich Lothar Schulze. „Wir machen das heute das erste Mal so in dieser Form“, blickte er auf die „Repräsentationsveranstaltung“. Sie sollte auch dazu dienen, dass sich die Vereine in Klötze, die sich bei den Veranstaltungen gut unterstützen, näherkommen und zwanglos austauschen können. Während die meisten Vereine in der Stadt meist nur ein Ziel haben, zum Beispiel die Sportart für die sie stehen, sei der Förderverein für das Tiergehege als Verein „für die ganze Familie da. Wir wollen für die Kinder, Enkel, das Tierwohl und die Öffentlichkeit besondere Aufmerksamkeit bieten“, nannte er eines der Vereinsziele. Dabei gibt es aber ein Problem, wie Lothar Schulze beim Blick in die Statistik festgestellt hat. Zwar richtet sich der Förderverein mit seinen Zielen an die Jüngeren. Bei den Mitgliedern liegt das Durchschnittsalter aber bei 59 Jahren. „Da tut es gut, wenn durch die Unterstützung der anderen Vereine auch Jüngere bei uns mitmachen“, schätzte Lothar Schulze ein. „Wir gehen auf die anderen Vereine zu und wollen sie mit ins Boot holen. Wir sehen uns als das Bindeglied zwischen den Vereinen“, betonte er. Das Zusammenwachsen der Klötzer Vereine werde so gefördert. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, auf die Erfolge der fünfjährigen Vereinsgeschichte zurückzublicken: 2017 gegründet, bestand die erste Aufgabe vor allem im Aufbau der Vereinsstrukturen und in „Papierkrieg“. Die Satzung musste erarbeitet werden und die Aufgaben des Vereins wurden festgezurrt. Ab 2019 ging es dann an die Umsetzung der Aufgaben. So wurde der Spielplatz erneuert, der Teich gesäubert und das neue Streichelgehege mit den Ziegen entstand. Die Stallgebäude der Esel und der Ziegen wurden restauriert und es wurden Sitzgarnituren aufgestellt. Der Tierpark bekam ein Insektenhotel und die Vogelvolieren wurden im Innern neu gestaltet. Mit Osterspaziergang und Tierparkfest gab es große Veranstaltungen, die gut von den Besuchern angenommen wurden. Während der Corona-Pandemie kam die Vereinsarbeit etwas zum Erliegen, aber nun wollen die Mitglieder mit neuen Plänen wieder voll durchstarten. Nachdem bereits das Rotwildgehege einen neuen Zaun erhalten hat, entsteht dort gerade an einer neu errichteten Bretterwand eine Galerie mit Abwurfstangen von Hirsch Helmut. Auch ein Dach hat die Galerie schon. „Die Abwurfstangen sind aber noch nicht dran“, erklärte Lothar Schulze. Perspektivisch soll zudem ein historischer Leiterwagen im Tierpark aufgestellt werden, kündigte Lothar Schulze weite an. Als großen Erfolg für dieses Jahr wertet der Fördervereinsvorsitzende die Entschlammung des Geflügelteichs, die vom Verein schon lange gewünscht wurde.  

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