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Purnitzstadt für 18 Millionen Euro umgebaut

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Von: Monika Schmidt

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Ein sanierter Neubaublock in Klötze mit vorgesetzten Balkons
Das Mehrfamilienhaus an der Schulstraße 29 in Klötze wurde im Rahmen der Stadtsanierung umfangreich modernisiert. © Monika Schmidt

Seit 30 Jahren läuft in Klötze die Stadtsanierung. Zeit, eine Bilanz über das Erreichte zu ziehen. Da das Programm noch weiter läuft, sind in der Kernstadt noch einige Maßnahmen geplant.

Klötze – Babett Riel betreut seit 2006 die Stadtsanierung in Klötze, insgesamt läuft das Programm schon seit 1993. Zeit also, eine Bilanz zu ziehen. 18 Millionen Euro sind insgesamt in dieser Zeit in die Stadtsanierung geflossen, informierte Babett Riel die Klötzer Stadträte. 11,6 Millionen Euro davon waren Fördermittel, fünf Millionen Euro, also etwa 30 Prozent, setzte die Stadt an Eigenmitteln ein. Kurz rief die Saleg-Mitarbeiterin den Stadträten einige Projekte aus den 30 Jahren in Erinnerung: Das Baugebiet am Hagen und der dabei erfolgte Straßenausbau, der Bau von Innenstadt-Straßen wie der Grünstraße, die Gestaltung der Breiten Straße, der Umbau des Rathauses, die Sanierung der Bibliothek sowie Maßnahmen an privaten Gebäuden. 2002 kam mit dem Stadtumbau Ost ein weiteres Förderprogramm dazu, um den zunehmenden Leerstand in den Städten zu bekämpfen. Die Kernstadt Klötze wurde in zwei große Sanierungsgebiete aufgeteilt, nämlich das Zentrum und den Bereich der Wohngebiete Wasserfahrt und Hegefeld. Noch bis 2023 gibt es aus diesem Programm Gelder, bislang wurden an Fördermitteln etwa 12 Millionen Euro investiert. Projekte des Programms waren die Gestaltung des Busbahnhofs, die Bahnhofstraße, die Sanierung der Kita Spatzennest, der Umbau des Wohnblocks Schulstraße 29, die Sanierung der Kita Zinnbergzwerge samt Abriss des früheren PTZ am Zichtauer Weg, der Bau der Purnitzgrundschule und der Abriss der Kinderkombination an der Wasserfahrt. Die Erschließung des Wohngebiets an der Wasserfahrt, der Ausbau des Zichtauer Weges, der Umbau des alten Arbeitsamtes zum Betreuten Wohnen des SCA und die Gestaltung des Schulplatzes gehörten zu den Maßnahmen, die im Rahmen des Stadtumbaus umgesetzt wurden.

Noch sechs Einzelmaßnahmen geplant

Aus der Stadtsanierung sind aktuell noch 600 000 Euro verfügbar, teilte die Saleg-Mitarbeiterin den Stadträten mit. Sie zählte sechs Einzelmaßnahmen auf, die noch erledigt werden sollen. Dazu zählt der rechnungstechnische Abschluss des vierten Bauabschnitts an der Wasserfahrt, die Sanierung der Hegefeldhalle, die Gestaltung des Gaus’schen Parks, der Umbau des Archivs an der Mittelstraße, die energetische Sanierung der Kita Spatzennest sowie die Neugestaltung des Altmarksaals.

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