Dach hat oberste Priorität

Schwiesauer Kita soll saniert werden: „Es wird kein Rückzieher gemacht“

Noch ist unklar, wann die Sanierung der Schwiesauer Kindertagesstätte beginnt. Dass sie erfolgt, darüber seien sich alle Stadtratsfraktionen einig, erinnerte Ortsbürgermeister Manfred Hille an den Haushaltsbeschluss.
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Noch ist unklar, wann die Sanierung der Schwiesauer Kindertagesstätte beginnt. Dass sie erfolgt, darüber seien sich alle Stadtratsfraktionen einig, erinnerte Ortsbürgermeister Manfred Hille an den Haushaltsbeschluss.

Schwiesau – Die Sanierung der Kindertagesstätte in Schwiesau „soll keine unendliche Geschichte werden. “ Das ist der Wunsch des Schwiesauer Ortsbürgermeisters Manfred Hille. Er hatte sich im Hauptausschuss und im Stadtrat nach dem Stand der Vorbereitungen erkundigt.

Im März sei die Umsetzung mit dem Votum über den Etat der Stadt, in dem die Maßnahme enthalten ist, beschlossen worden.

„Es dauert schon acht Jahre“, erinnerte er, dass der schlechte Zustand des Gebäudes schon seit Langem in der Verwaltung bekannt ist. Seit Wochen versuche er, so berichtete Manfred Hille seinen Ortschaftsräten bei der ersten Sitzung nach der Coronapause, einen Termin mit der Verwaltung vor Ort zu machen. Auch die Eltern würden sich das wünschen. „Ich lasse mich da nicht verdummen“, versicherte Manfred Hille, dass er am Ball bleiben wolle, um die Sanierung eng mit der Stadt abzustimmen.

Bürgermeister Uwe Bartels hatte auf Anfrage des Schwiesauers im Stadtrat informiert, dass es Anfang Juli einen Termin mit einer Firma vor Ort gegeben habe. Das Dach, die Dachüberstände und eine Terrasse sollen entstehen. Weil die Dachdeckerfirmen derzeit aber „voll mit Arbeit“ seien, habe es noch kein Angebot gegeben, wusste Manfred Hille. Dennoch versicherte er den Einwohnern: „Es wird kein Rückzieher gemacht.“

SPD-Leute sahen sich vor Ort um

Die Notwendigkeit zur Sanierung sei vorhanden, auch die Fraktionen des Stadtrates hatten sich zu der Maßnahme bekannt. Wie Manfred Hille weiter informierte, hatten sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Kleine und SPD-Stadtrat Klaus Vohs Anfang Juli die Kita in Schwiesau angesehen, um zu verstehen, wovon im Stadtrat geredet wird. „Sie wollten wissen, wie es aussieht“, teilte Manfred Hille den Ortschaftsräten mit.

„Wir als Ortschaftsrat haben die Sanierung ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt und stehen dazu natürlich auch“, betonte der Ortsbürgermeister. Er werde weiter regelmäßig bei der Stadt nachfragen, wie der Stand ist, versicherte Manfred Hille.

Ex-Jugendraum als Büro denkbar

Das Thema beschäftigt auch die Eltern der Einrichtung, erklärte Kuratoriumsvorsitzender Jürgen Peters, der Gast bei der Sitzung war. So sei eine Frage, ob der frühere Jugendraum im Kita-Gebäude künftig mit genutzt werden könne. Das ist eine Idee, die auch dem Schwiesauer Ortsbürgermeister schon gekommen ist. „In der Kita fehlt zum Beispiel ein Raum für ein Büro und es gibt auch keine Umkleidemöglichkeit für die Erzieher“, berichtete Manfred Hille. Bei einem veränderten Innenausbau des Gebäudes könnten diese Probleme gelöst werden. „Zur Sanierung, die der Stadtrat beschlossen hat, gehört ja nicht nur das Dach“, erinnerte der Schwiesauer Ortsbürgermeister die Einwohner.

Wie genau die Sanierung erfolgen soll und ob der Jugendraum mitgenutzt werden kann, dazu sei noch keine Entscheidung getroffen worden. „Erstmal muss das Dach gemacht werden“, legte sich Hille fest. Wichtig sei auf jeden Fall, da waren sich die Ortschaftsräte und die Einwohner bei der Sitzung einig, dass die Schwiesauer Kindertagesstätte überhaupt erhalten bleibt. VON MONIKA SCHMIDT

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