Ortschaftsrat benennt Vorstand für den Jugendklub

Schwiesau: Wahlen sind ausgefallen

Im Schwiesauer Dorfgemeinschaftshaus haben die Jugendlichen aus dem Ort einen Raum als Jugendklub zur Verfügung gestellt bekommen. Wegen Corona konnte kein Vorstand gewählt werden.
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Im Schwiesauer Dorfgemeinschaftshaus haben die Jugendlichen aus dem Ort einen Raum als Jugendklub zur Verfügung gestellt bekommen. Wegen Corona konnte kein Vorstand gewählt werden.

Schwiesau – „Es ist kein ganzer Klub, sondern nur ein Raum“, erklärte der Schwiesauer Ortsbürgermeister Manfred Hille. Sein Ortschaftsrat hatte sich dafür ausgesprochen, den Jugendlichen aus dem Dorf im Dorfgemeinschaftshaus einen Raum zur Verfügung zu stellen.

„Wir vertrauen den Jugendlichen“, betonte Manfred Hille weiter. Seit Februar dürfen die Jugendlichen den Raum im unteren Eingangsbereich des Dorfgemeinschaftshauses, der früher als Umkleide für die Feuerwehr diente, sowie die Toiletten im Gebäude nutzen. Es wurden Verhaltensregel aufgestellt und es gibt auch eine Hausordnung.

Wegen der Corona-Beschränkungen, die auch das Treffen im Jugendraum untersagten und die die Schließung der Dorfgemeinschaftshäuser zur Folge hatte, konnte noch kein Klubrat gewählt werden. Das soll aber bald nachgeholt werden, berichtete Manfred Hille weiter. Der Schwiesauer Ortschaftsrat hat deshalb alternativ die bei schon volljährigen Klara Baucke und Alessa Duhm als Vorstand des Jugendklubs ernannt. Sie übernehmen die Verantwortung für den Klub, denn: „Das müssen wir als Ortschaftsrat nicht auch noch machen“, sagte Manfred Hille bei der jüngsten Sitzung. Die Jugendlichen wählen aus ihren Reihen noch drei Mitglieder in den Vorstand.

„Die Jugendlichen haben sich sehr gefreut, dass sie den Raum bekommen haben“, berichtete Manfred Hille weiter. Sie hätten gleich mit dem Aufräumen und Putzen begonnen. Die Fenster wurden geputzt und aus alten Paletten mit viel Geschick Tische und Bänke gebaut. „Das ist wirklich toll“, freute sich Manfred Hille über das Engagement der Jugendlichen. „Die Jugendlichen brauchen einen Raum, wo sie sich auch mal von den Eltern erholen können“, zog Manfred Hille schmunzelnd ein Fazit. VON MONIKA SCHMIDT

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