Anlage geht in die Planung

Schulsport in Kusey künftig auf dem neuen Trainingsplatz

Am Ende des neuen Kuseyer Trainingsplatzes ist genügend Platz, um die Schulsportanlage mit Laufbahn und Weitsprunggrube unterzubringen.
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Am Ende des neuen Kuseyer Trainingsplatzes ist genügend Platz, um die Schulsportanlage mit Laufbahn und Weitsprunggrube unterzubringen.

Kusey – „Alle freuen sich über den schönen neuen Sportplatz, aber wir haben immer noch keine Sportanlage für die Schule“, beklagte der Kuseyer Klaus Vohs am Mittwochabend im Klötzer Stadtrat. Der tagte wegen der Corona-Beschränkungen in Neuferchau.

„Das hätte anders gelöst werden müssen“, wünschte sich der Kuseyer andere Prioritäten bei der Umsetzung von Baumaßnahmen. Er erinnerte daran, dass die frühere Badeanstalt in Kusey ursprünglich als neuer Trainingsplatz für den TSV gedacht war, nachdem der alte Trainingsplatz durch den Eigentümerwechsel verloren ging.

Das Thema Schulsportanlage hat die Stadt aber nicht aus den Augen verloren, wie Hauptamtsleiter Matthias Reps gestern im AZ-Gespräch betonte. „Der TSV und der Ortschaftsrat haben sich bereits zu dem Thema positioniert“, erinnerte Matthias Reps. Für das kommende Jahr steht auf der Agenda – und im Haushaltsplan der Stadt – dass eine neue Schulsportanlage errichtet werden soll. „Das geht dann auch in die Planung“, betonte er. Wie bereits vom Vorstand des Kuseyer Sportvereins angeregt wurde (AZ berichtete), soll die Schulsportanlage in Verlängerung des neuen Trainingsplatzes errichtet werden.

„Das ist auch räumlich besser machbar, als wenn die Anlage an der Schule so gequetscht werden müsste“, sieht Matthias Reps in dem ausgewählten Standort einige Vorteile. Unter anderem auch den, dass die Schüler die Umkleidekabinen und Sanitäranlagen im Kuseyer Sportlerheim nutzen können. Eine sichere Zuwegung ist ebenfalls bereits in Planung, denn der Gehweg an der Dönitzer Straße soll vom Löschteich bis zum Sportplatz verlängert werden. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Ortsbürgermeister, dem Vorstand des TSV und der Schule ist wirklich gut“, lobte Matthias Reps. Jeder sei an einer guten Lösung interessiert. VON MONIKA SCHMIDT

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