„Schon zigmal nach dem Weg gefragt“

Fehlende Verkehrszeichen sorgen für Unmut in Jahrstedt

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Dass am Jahrstedter Saal ein Hinweisschild in Richtung Niedersachsen steht, haben viele Lkw-Fahrer schon wieder vergessen, wenn sie am Gemeindebüro angelangt sind. Dort wurden 2009 die Hinweisschilder abgebaut. Mit der Folge, dass viele geradeaus fahren.

Jahrstedt. „Die Hinweisschilder sind schon etliche Jahre weg“, wusste Karl-Heinz Schmidt. Der Jahrstedter nutzte die Sitzung des Ortschaftsrates, um auf ein großes Problem im Ort aufmerksam zu machen: die schlechte Ausschilderung.

Vor allem in der Kurve am Gemeindebüro fehlen Hinweisschilder, die Ortsfremden den Weg in Richtung Gifhorn oder Brome anzeigen. Es passiere täglich mehrmals, so berichtete auch Ortsbürgermeister Uwe Bartels, dass ein Lkw-Fahrer mit vollem Schwung an der Kreuzung geradeaus fährt, und dann auf der Straße Richtung Kaiserwinkel keine Wendemöglichkeit hat, wenn er seinen Irrtum bemerkt.

Dass an der Kreuzung am Saal ein Schild Richtung Gifhorn stehe, reiche nicht aus und werde von vielen Verkehrsteilnehmern auch so interpretiert, in der Kurve geradeaus weiter zu fahren.

„Ich bin schon zigmal gefragt worden, wo es denn nach Salzwedel, Wolfsburg oder Brome geht“, berichtete Karl-Heinz Schmidt den Ortschaftsräten. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Schilder weg sind“, stellte er fest. Schon 2011 beschäftigte sich der Ortschaftsrat mit der Problematik – zwei Jahre zuvor waren die Schilder, die direkt an der Kurve am Gemeindebüro standen und in Richtung Klötze und Gifhorn sowie zur B 244 wiesen abgebaut worden – mit dem Hinweis auf eine Reduzierung des Schilderwaldes.

Die Verkehrsbehörde hatte der Kommune damals auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Schilder in der Kurve nicht notwendig seien, da die abknickende Vorfahrtsstraße den Verkehrsteilnehmern den Weg allein vorgeben würde.

Von Monika Schmidt

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