Wahlvorbereitung in Klötze

Mehr Briefwähler als im Juni

Ein großes Hinweisschild Wahllokal steh vor dem Klötzer SozialCentrum.
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In der Einheitsgemeinde Klötze gibt es zur Bundestagswahl 17 Wahllokale.
  • Monika Schmidt
    VonMonika Schmidt
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Wenig genutzt wird die Möglichkeit, seine Stimme zur Bundestagswahl direkt im Klötzer Rathaus abzugeben.

Klötze – Die Stadtverwaltung in Klötze hatte für die anstehende Bundestagswahl keine Probleme, die Wahlvorstände in den 17 Wahllokalen zu besetzen, informierte Astrid Strauß von der Stadt auf AZ-Anfrage. Bei der Landtagswahl im Juni hatte die Möglichkeit, sich als Wahlhelfer impfen zu lassen, für großes Interesse von Freiwilligen an dem Ehrenamt gesorgt. „Aber auch ohne dieses Lockmittel lief die Findung der Wahlhelfer für die Bundestagswahl sehr gut“, teilte Astrid Strauß weiter mit. Viele Wahlhelfer hätten schon nach der Landtagswahl sofort ihre erneute Bereitschaft für das Amt bei der Bundestagswahl bekundet. Ein Grund könnte sein: Es gibt nicht mehr ganz so viele Stimmen, die gezählt werden müssen. Denn seit Corona liegt die Möglichkeit zur Briefwahl total im Trend. Wurden zur Landtagswahl im Juni insgesamt 1238 Briefwahlunterlagen von der Stadt ausgegeben, sind es zur Bundestagswahl bislang schon 1354 Briefwahlunterlagen. Der Trend setzt sich also fort.

Insgesamt gibt es in der Einheitsgemeinde Klötze 8331 Wahlberechtigte für die Bundestagswahl, informiert Astrid Strauß. Wer am Wahlsonntag nicht ins Wahllokal gehen möchte, kann sich die Briefwahlunterlagen nach Hause schicken lassen und sie ausgefüllt per Post portofrei zurückschicken oder im Klötzer Rathaus abgeben. Dort besteht auch die Möglichkeit, mit den erhaltenen Unterlagen direkt zu wählen. Ein Angebot, das in Klötze aber eher selten in Anspruch genommen wird, weiß die Stadtmitarbeiterin. Wer dies machen möchte, sollte sich vorher telefonisch im Rathaus einen Termin geben lassen, da die Verwaltung coronabedingt noch immer nur mit Termin zu besuchen ist. „Diese Termine werden natürlich auch sehr kurzfristig vergeben“, versichert Astrid Strauß.

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