Kunraus Ortsbürgermeister: „Angeblich rechtens“

Schilder sorgen für Irritationen

Kunrau. „Achtung, 24 Stunden videoüberwacht!“, „Parken verboten!“, „Durchfahrt verboten!“, „Betreten verboten!“, „Kein Winterdienst!“, „Privatweg“ – eine Schilderflut an der Ecke Kunrauer Bahnhofstraße / „An der Schule“ sorgt seit Kurzem für reichlich Irritationen im Ort.

An der Ecke Bahnhofstraße / An der Schule ist in Kunrau so ziemlich alles verboten. Die Ratsherren hatten am Dienstag noch einen Ergänzungsvorschlag: „Kastaniensammeln verboten“.

„Es haben sich schon mehrere Einwohner beschwert“, wusste hierzu Kunraus Ortsbürgermeister Uwe Bock im Rahmen der Ortschaftsratssitzung in dieser Woche seinen Ratsherren zu berichten. Zwischenzeitlich habe er sich auch im Ordnungsamt der Klötzer Einheitsgemeinde schlau gemacht. Demnach sei das Aufstellen der Schilder „angeblich rechtens“, so der Ortschef. Wie es sich mit der vermeintlichen Videoüberwachung verhält, welche Bereiche diese abdecken dürfe und was wäre, wenn der öffentliche Bereich mit überwacht würde – dazu wollte sich Bock auch mit Verweis auf „Grundstücksangelegenheiten“ nicht weiter äußern.

Von Matthias Mittank

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