Schilder in natura

Am Trimm-dich-Pfad gibt es immer viel zu tun. So wurde die Einfriedung des Tastpfades erneuert.

Klötze - Von Peter Lieske. Der Trimm-dich-Pfad in Klötze wird in Schuss gehalten. Mitarbeiter der ABS Drömling setzen neue Pfosten und bessern Schilder aus.

Seit dem Bau vor zwölf Jahren kümmert sich die ABS um den Pfad. Doch seit einigen Wochen wird er einer Kompletterneuerung unterzogen. Die Holzteile erhalten einen neuen Schutzanstrich, der für eine längere Haltbarkeit sorgt. Vor allem aber werden die Hinweiszeichen auf die einzelnen Stationen gegen neue ausgetauscht. Als der Trimm-dich-Pfad angelegt wurde, wiesen Plastik-Tafeln auf die sportlichen Bewegungsmöglichkeiten an den Stationen hin. Diese Tafeln werden nun gegen hölzerne ausgetauscht.

Möglich wurde das durch eine längerfristige, drei Jahre andauernde arbeitsfördernde Maßnahme in der Holzwerkstatt, machte Geschäftsführer Arnold Schulze im AZ-Gespräch aufmerksam. Und zwar wurden zwei Mitarbeiterinnen auf das Eingravieren von Buchstaben und Bildern spezialisiert. Sie leisten eine eindrucksvolle Filigranarbeit. Diese ist inzwischen so weit ausgefeilt, dass mit feinen Strichlinien Motive dargestellt werden können. Und so machen sich die Frauen an die Arbeit, die Sportsymbole von den Plastiktafeln auf Holztafeln zu kopieren. Freihändig fräsen sie die Linien gekonnt in das Holz und lassen darauf die Figuren entstehen, die anschließend mit Farbe versehen werden.

Dank ihrer Fähigkeiten können auch sämtliche Schriftzüge mit Beschreibungen der gewünschten Bewegungsabläufe an den Stationen auf Tafeln geschrieben werden. „Das passt besser in die Natur“, stellte Projektleiterin Ines Kampe fest.

Während diese vorbereitenden Maßnahmen in der Holzwerkstatt passieren, werden die dort gefertigten Teile auf dem Trimm-dich-Pfad aufgestellt beziehungsweise angebracht. Dafür ist die Gruppe Grünbereich zuständig, erläuterte Geschäftsführer Arnold Schulze. Selbstverständlich wurden und werden auch Pfosten und Teile für die Abgrenzung erneuert.

Ob Balancierbalken oder Klimmzug-Stangen – sämtliche Anlagen an den Stationen sind in einem sehr guten Zustand. Die Arbeit lohnt sich, freute sich Arnold Schulze. „Meine Erfahrung zeigt, dass er sehr gut angenommen wird.“ Vor allem auch bei der älteren Generation sei der Trimm-dich-Pfad sehr beliebt, berichtete der ABS-Geschäftsführer. Da der Altmarkrundkurs den Trimm-dich-Pfad tangiert, kann dieser auch von durchreisenden Radsportfreunden als Bewegungsausgleich genutzt werden. Verfehlen können die Radwanderer den Pfad jedenfalls nicht, denn er ist dank der ABS Drömling sehr gut ausgeschildert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare