Freibadöffnung in Kunrau ungewiss

Sanierung des Klötzer Waldbades geplant: Becken sollen bis 2021 erneuert werden

Das Waldbad in Klötze soll in den Jahren 2020 und 2021 saniert werden. Das Schwimmerbecken (im Bild) und das Nichtschwimmerbecken müssen dringend erneuert werden.
+
Das Waldbad in Klötze soll in den Jahren 2020 und 2021 saniert werden. Das Schwimmerbecken (im Bild) und das Nichtschwimmerbecken müssen dringend erneuert werden.

Klötze – „Die Badesaison im Klötzer Waldbad startet in diesem Jahr definitiv. “ Darauf legt sich der Klötzer Hauptamtsleiter Matthias Reps fest. Im März soll der neue Schwimmmeister vorgestellt werden.

Er wird dann auch in die Technik und die Kniffe des Klötzer Waldbades eingearbeitet, versicherte der Hauptamtsleiter im AZ-Gespräch.

Auch in Kunrau hat sich der neue Badverantwortliche bereits die Technik erklären lassen. Ob aber auch dort in diesem Sommer das Freibad geöffnet werden kann, steht noch nicht fest. Der Stadt fehlt noch ein ausgebildeter Rettungsschwimmer, der auch seine Unterlagen nachweisen kann und die Verantwortung in Kunrau übernimmt.

Alternativ läuft auch weiterhin die Ausschreibung einer Stelle für einen zweiten Schwimmmeister, bislang aber ohne Erfolg. Nur wenn sich ein zweiter Mitarbeiter findet, könne das Bad in Kunrau geöffnet werden, betont Matthias Reps. Die Stadt setze alles daran, die Badesaison in beiden Bädern im Sommer beginnen zu können.

Inzwischen gibt es auch Neuigkeiten zum geplanten Umbau des Klötzer Waldbades. Dort müssen dringend das Schwimmerbecken und das Nichtschwimmerbecken saniert werden. Immer wieder drückt Wasser von unten gegen den Beton, es drohen Risse, die jedes Jahr schwieriger geflickt werden können. Deshalb hat die Stadt Klötze einen Antrag auf Leader-Fördermittel gestellt.

Doch die beantragten 180 000 Euro reichen bei Weitem nicht aus, haben detaillierte Planungen des Projektes ergeben. Die Umsetzung der Arbeiten ist für die Jahre 2020 und 2021 vorgesehen. „Wir können aber nur die notwendigsten Arbeiten machen“, erklärte Kämmerin Elke Oelze im Hauptausschuss.

Neben den bereits beantragten 180 000 Euro für 2020 müssen für die Sanierung weitere 300 000 Euro für das Jahr 2021 in den Haushalt eingestellt werden, kündigte sie an. „Inzwischen waren Fachfirmen vor Ort und haben sich das angesehen“, erklärte Hauptamtsleiter Matthias Reps gegenüber der AZ. Zunächst geht es beim Umbau nur um das Schwimmerbecken. Dort muss es eine Grundwasserabsenkung geben, damit auf dem Becken nicht zu starker Druck lastet. Auch eine komplett neue Folierung des Beckens ist nötig. Außerdem möchte die Stadt in dem Atemzug auch gleich einen behindertengerechten Zugang in das Becken schaffen.

Eine breitere Edelstahltreppe mit einem Handlauf ist dabei geplant, kündigte Matthias Reps an. Perspektivisch sei auch ein Lift nötig, um auch Rollstuhlfahrern einen Einstieg ins Becken zu ermöglichen.

VON MONIKA SCHMIDT

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare