Baubeginn erst nach den Ferien

Sanierung der Klötzer Hegefeldhalle verzögert sich

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Unter anderem ein neues Parkett bekommt die Sporthalle am Hegefeld, die für den Vereins- und Schulsport in Klötze genutzt wird. Nach den Ferien soll der Umbau starten.

Klötze – Eigentlich sollten die Sommerferien genutzt werden, um mit der Sanierung der Hegefeldhalle in Klötze zu beginnen. Das umfangreiche Projekt steht für dieses Jahr und nächstes Jahr im Mittelpunkt der Investitionen, die die Stadt Klötze tätigen möchte.

Aber die Ferien neigen sich bereits dem Ende entgegen und es sind noch keine Bauarbeiter an der Sporthalle angerückt.

„Der Baubeginn an der Hegefeldhalle hat sich leider verzögert“, informiert Matthias Reps, Haupt- und Kämmereiamtsleiter bei der Stadt, auf AZ-Anfrage. „Es kann dort erst nach den Sommerferien mit der Sanierung begonnen werden“, erklärt der Hauptamtsleiter.

Die Sanierung der Sporthalle steht seit Jahren auf der Agenda der Stadt. Immer wieder wurden Fördermittel beantragt, aber erst Ende 2017 gab es eine endgültige Zusage, so dass die Sanierung in die Wege geleitet werden konnte. Der Bewilligungszeitraum für die Fördermittel von 660 000 Euro aus dem Stadtumbau-Ost gilt von 2018 bis 2020. Langsam drängt die Zeit also, dass die Maßnahme in die Umsetzung kommt. Doch es gestaltete sich gar nicht so einfach, ein Projekt für das umfangreiche Vorhaben zu entwickeln, denn eine Komplettsanierung der Sporthalle ist geplant. Deshalb konnte auch 2018 nicht mehr mit der Ausführung begonnen werden, der Baubeginn wurde auf den Sommer 2019 verschoben.

Insgesamt möchte die Stadt in die Sanierung der Halle 1,59 Millionen Euro in diesem und dem nächsten Jahr investieren. Der Eigenanteil von 930 000 Euro soll im kommenden Jahr über einen Kredit finanziert werden. Die Sporthalle bekommt nicht nur ein neues Parkett, auch im Eingangsbereich sind Verbesserungen geplant, um die Wasserproblematik zu bekämpfen. Denn bei starken Regenfällen läuft das Wasser derzeit ungehindert durch die Eingangstür in den Vorraum. Großer Wert wird von den Stadträten auf die Sanierung der Sanitäranlagen gelegt, außerdem sollen die beiden Giebelwände gedämmt werden.

VON MONIKA SCHMIDT

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