Vorschlag von Heiko Hutopp: Das Denkmal von der Triftstraße in den zweiten Kreisel setzen

CDU ruft zu Spenden für Kreuz auf

Das Denkmal an der Triftstraße muss für den Kreiselbau umgesetzt werden: Die CDU-Fraktion im Stadtrat plädiert für die Kreiselmitte und ruft zu Spenden für ein neues Kreuz auf. Fotos (2): Schmidt

Klötze. Der zweite Kreisel, der im kommenden Frühjahr in Klötze gebaut werden soll, bewegt die Gemüter. Nachdem es zuerst keine Ideen für die Gestaltung gab, überschlagen sich jetzt die Vorschläge der Einwohner. So hatten sich Günter Sommer und Dr.

Wilfried Schielke an die Stadt gewandt und ihre Vorschläge unterbreitet (wir berichteten). Als Dritter im Bunde hat Tobias Klopfleisch eine Idee beim Bürgermeister eingereicht: Er könnte sich ähnlich wie zum Beispiel auf dem Brocken einen großen Wegweiser vorstellen, in dem die Entfernungen zu bekannten Städten eingetragen werden. Zwölf bis 16 Schilder, die in alle Himmelsrichtungen weisen, könnte er sich vorstellen.

„Wichtig ist zunächst einmal, dass der Kreisel gebaut wird“, machte Matthias Mann deutlich. Und im Zuge der Bauarbeiten sollte es kein Problem sein, entsprechende Leerrohre für Strom oder Wasser zu legen, die dann später verwendet werden könnten. „Wir brauchen die Gestaltung nicht von heute auf morgen zu klären“, warnte er vor übereilten Entscheidungen.

Mit dem Thema Kreiselbau beschäftigten sich auch die Klötzer Ortschaftsräte. Dort zeigte der Klötzer Bürgermeister noch einmal die Präsentation, die bereits den Stadträten zur Gestaltung und zum Bauablauf vorgestellt wurde. Auch das Denkmal an der Triftstraße, das auf die andere Straßenseite versetzt werden soll, war dabei ein Thema. „Was spricht denn eigentlich dagegen, das Denkmal in die Kreiselmitte zu setzen?“, wollte Heiko Hutopp wissen. Eigentlich nichts, stellten die Ortschaftsratsmitglieder fest. Denn der Hinweis, dass es für die Kranzniederlegungen des Schützenvereins genutzt wird, war kein Gegenargument. Da beim Umzug sowie so die Straße gesperrt werde, könnte die Polizei für diesen Zeitraum auch genauso gut den Kreisel sperren, waren sich die Ortschaftsräte einig. Ob das Denkmal in den Innenring des Kreisels umgesetzt werden kann, soll nun die Verwaltung prüfen lassen, verständigte sich der Ortschaftsrat.

Im Stadtrat griff die CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Fritzsche die Idee von Heiko Hutopp auf. Sie kündigte an, dass ihre Fraktion diesen Vorschlag unterstützt und gab das dem Bürgermeister auch schriftlich. Verbunden mit dem Wunsch, dass auch das verschwundene Kreuz wieder auf das Denkmal gesetzt wird, wenn dieses in der Kreiselmitte steht. 2013 wäre ein guter Anlass, um das umgesetzte Denkmal einzuweihen. Denn dann wird das Denkmal 100 Jahre alt. Es wurde 1913 zum 100. Jahrestags des Kriegsende von 1813 in Klötze errichtet. Da die Stadtkassen klamm sind, ruft die CDU-Fraktion die Bürger auf, für ein neues Kreuz für das Denkmal zu spenden.

Im Ortschaftsrat hatte Lothar Görg für die Gestaltung noch eine andere Idee: Die historische Straßenlaterne, die vor dem Bahnhof steht und langsam zuwächst, hat dort keine rechte Funktion mehr, seit die Bahnstrecke nicht mehr in Betrieb ist. Die Laterne könnte doch in die Kreiselmitte gesetzt werden, schlug Lothar Görg vor. Ein Gedanken, den er übrigens schon für den ersten Kreisel in Betracht gezogen hatte. „Auf dem Bahnhofvorplatz hat sie ausgedient“, warb er für den Vorschlag.

Von Monika Schmidt

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