„Es ist nichts passiert“

Antrag auf Löschfahrzeug: Reaktion der Stadt gleich Null

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Jens Stolle (l.) und Uwe Randau sind die Spitze der Immekather Wehrleitung.

Immekath. Damit das neue Tanklöschfahrzeug, das für die Immekather Feuerwehr laut Risikoanalyse im kommenden Jahr angeschafft werden soll, auch untergebracht werden kann, muss das Gerätehaus erweitert oder umgebaut werden.

In einem entsprechenden Antrag an die Stadt Klötze hatte die Immekather Wehrleitung auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und um einen Ortstermin gebeten.

Im Mai war der Antrag im Rathaus abgegeben worden. „Es hat seitdem keine Gespräche mit der Wehrleitung gegeben“, informierte der stellvertretende Wehrleiter Jens Stolle am Donnerstagabend im Ortschaftsrat über den Stand der Dinge. Die Feuerwehrleute sind konsterniert: „Was sollen wir denn noch machen?“, fragen sie sich, wie Stolle informierte. „Es ist nichts passiert“, stellte er ärgerlich fest. Von der Stadt habe die Feuerwehr keinerlei Reaktion bekommen, ein Ortstermin kam schon gar nicht zustande.

Dabei sind die Immekather Feuerwehrleute engagiert bei der Sache, haben selbst schon Überlegungen angestellt, wie das Problem gelöst werden kann. Denkbar wäre eine seitliche Vergrößerung des Gerätehauses oder der Anbau einer weiteren Einstellbox. Der Platz dafür sei auf dem Dorfplatz ausreichend vorhanden, sind die Immekather Brandschützer überzeugt. Dass es aus dem Rathaus jedoch nicht einmal eine Antwort auf den Antrag gab, ärgert sie.

Ortsbürgermeister Peter Gebühr konnte den Unmut der Brandschützer verstehen. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wollte er zu dem Thema noch weiter Stellung nehmen. Öffentlich erklärte er nur, dass er ohnehin vorhatte, Bürgermeister Uwe Bartels zur nächsten Ortschaftsratssitzung als Gast einzuladen. Dann könnte auch das Thema Gerätehaus mit ihm besprochen werden.

Von Monika Schmidt

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