Rampe im Wohngebiet wurde neu gepflastert

Steven Brunn bringt an der Rampe, die zu den behindertengerechten Wohnungen an der Wasserfahrt führt, den Spezialputz an.

pl Klötze. Drei Wohnungen hält die Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) in Klötze vor, die von Rollstuhlfahrern beziehungsweise gehbehinderten Personen bezogen werden können. Derzeit sind zwei der Wohnungen belegt. Die dritte ist frei. Wie Geschäftsführer Jens Passier aufmerksam machte, können Interessierte Wünsche über die Ausgestaltung der Wohnung äußern. So weit es möglich ist, sollen diese berücksichtigt werden.

Zu den drei Wohnungen führt eine Rampe. An dieser hat der harte Winter seine Spuren hinterlassen. Und zwar war die Betondecke beschädigt worden. Die Wobau habe sich dazu entschieden, die obere Betonschicht herauszustemmen, informierte Jens Passier. Stattdessen wurde die Rampe mit Betonsteinen gepflastert. Sollte künftig mal ein Stein kaputt gehen, könne dieser ohne großen Aufwand gegen einen neuen ersetzt werden, erläuterte der Geschäftsführer den Vorteil dieser Maßnahme.

Außerdem wurden die Seiten der Rampe angeputzt. Dabei wurde auf ein spezielles Sanierungssystem zurückgegriffen. Und zwar lässt dieser Putz keine Feuchtigkeit durch. Das gleiche System wurde an Kellereingängen eines Wohnblockes im Hegefeld angewendet. „An diesen kleinen Baustellen können wir sehen, wie sich das System auswirkt“, erläuterte Jens Passier. Beide Stellen sind Wind und Wetter ausgesetzt und so ideal geeignet, die Wirkungsweise zu beobachten. Sollte der gewünschte Effekt eintreten, dann könnte das System an großflächigeren Fassaden der Wohnblöcke angewendet werden.

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