Diskussion über Prioritätenliste für die Burg hinter verschlossene Türen verschoben

Räte planen lieber nichtöffentlich

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Die Verwaltung würde gern den unsanierten Teil der Burg zwischen Burgverbinder und Wehrturm in Angriff nehmen. Über eine Leaderförderung könnten Mittel zur Verfügung gestellt werden, die die Stadt bislang nicht hatte.

Oebisfelde. Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen setzt auf Leader, der Oebisfelder Ortschaftsrat erst mal auf eine Prioritätenliste. In beiden Fällen ist die Oebisfelder Sumpfburg das Thema.

Der Ortschaftsrat beschäftigte sich bei seiner jüngsten Sitzung mit dem Beschluss, Planungsleistungen für die Sumpfburg zu beauftragen. Dem wurde zugestimmt.

Allerdings schränkten die Ortschaftsräte ihren Beschluss ein. So sollten nicht die gesamten zur Verfügung stehenden 35 000 Euro für die Planung ausgegeben werden. Darauf wies vor allem Sven Groneberg (SPD) immer wieder hin. Die Summe stammt aus den Einnahmen für Grundstücksverkäufe an der Krummen Breite. Diese werden laut Gebietsänderungsvertrag zugunsten der Ortschaft verwendet. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, für den noch nicht ausgebauten Teil der Sumpfburg – vom Burgverbinder rechts bis zum Durchgang des Wehrturms – eine Planung mit Nutzungsmöglichkeiten zu beauftragen. Die Ortschaftsräte konkretisierten dieses Vorhaben: Zuerst soll ein Fahrstuhl angebracht werden, dann das Kaminzimmer saniert werden und erst als Drittes über die Nutzung des nicht ausgebauten Teils nachgedacht werden. Da das Stadtgebiet von Oebisfelde in der neuen Leaderaktionsgruppe komplett Mitglied ist, könnten über die LAG Fördermittel beantragt werden, um das Projekt zu realisieren, so der Vorschlag der Verwaltung.

Der Fahrstuhl für die Burg ist seit Jahren ein lang gehegter Wunsch der Oebisfelder. „Der Statiker war schon zweimal da“, wusste Klaus Gerike (UWG). „Da ist ganz schön was angeschoben, denn auch der Denkmalschutz gibt schon grünes Licht“, teilte das Ortschaftsratsmitglied mit. [...]

Von Monika Schmidt

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