Zufahrt zur alten Deponie wird noch als Splittweg gestaltet

Zum Radfahren ungeeignet

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Nach der Winterpause wurde nochmals tonnenweise Erde und Kompost zur alten Deponie am Breitenfelder Weg gefahren. Ein Erosionsschutz und eine Entwässerung wurden eingebaut. Außerdem soll noch ein neuer Zaun das Gelände begrenzen.

Klötze. Die Rundtour um Klötze ist ein beliebter Radweg: Vom Breitenfelder Weg zur Fliederallee und dann weiter nach Klötze-Süd sind im Sommer viele Radler unterwegs.

Nur derzeit können sie ihre Rundtour nicht machen, denn der unbefestigte Weg, der am Friedhof vom Breitenfelder Weg in Richtung Feldstraße abzweigt, ist zum Radfahren komplett ungeeignet.

Damit die schweren Lkw, die tonnenweise Erde zum Abdecken der alten Deponie am Breitenfelder Weg überhaupt bis zur Baustelle fahren konnten, wurde der Weg mit einem Sandsteingemisch ausgekoffert. Die schweren Laster haben dennoch ihre Spuren hinterlassen. Über die lockeren Steine können höchstens geländegängige Mountainbikes fahren, für eine normale Spazierfahrt ist der Weg nicht mehr zu benutzen.

Zurzeit ist das Radfahren auf dem Verbindungsweg zwischen dem Breitenfelder Weg und der Feldstraße nicht möglich. Der Weg soll aber noch mit Mineral aufgefüllt und geglättet werden.

Das wird sich aber bald ändern, wie Kreis-Sprecherin Birgit Eurich stellvertretend für die Deponie GmbH auf Anfrage der Altmark-Zeitung mitteilt. „Der Weg wird nicht so belassen“, informiert die Kreis-Sprecherin. „Er wird, wie mit der Stadt vereinbart, mit Mineral aufgefüllt und wieder ausgeglichen.“ Darauf werden die Radfahrer aber wohl noch eine Weile warten müssen. Denn, wie Birgit Eurich weiter informiert, sind die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen. Weil aber, bis auf einzelne, keine großen Materialtransporte mehr stattfinden werden, konnten die Parkverbotsschilder am Breitenfelder Weg wieder abgebaut werden. Nach der Winterpause wurde die Endabdeckung angebracht und der Oberboden hergestellt, der mit Kompost vergütet ist. Um einer Auswaschung vorzubeugen, wurden Erosionsschutzmatten in die Abdeckung eingelegt. Außerdem wurde eine Oberflächenentwässerung für die Fläche hergestellt.

Der Zaun, der die alte Deponie derzeit begrenzt, bleibt nicht stehen. „Nach Abschluss der Abdeckungsarbeiten wird ein neuer Zaun gezogen“, teilt die Kreis-Sprecherin mit.

Im Klötzer Ortschaftsrat waren jüngst Schäden, die an der Feldstraße durch die schweren Fahrzeuge entstanden sind, angesprochen worden. Sie werden, sobald die Stadt einen Termin festgelegt hat, begutachtet und sollen dann behoben werden. Das wird aber ebenfalls erst nach Abschluss der Arbeiten erfolgen.

Von Monika Schmidt

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